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Brasilianisch – bayerische Freundschaft vertiefen


Datum: 
01.09.2017

Delegation aus dem Bistum Passau reist in Partnerdiözese Alagoinhas

 

 

13. September -  Adeus Brasil !

Voll mit wunderbaren Eindrücken und Erlebnissen - es geht wieder nach Hause....

 

 

12. September - Sao Paulo

Die letzte Station auf der Reise: Das Benediktinerkloster "St. Benedikt"

 

Ein Besuch im Benediktinerkloster "St. Benedikt" in Sao Paulo brachte auch am Ende der erlebnisreichen Reise noch Überraschungen. Die Mönche des traditionsreichen Klosters haben eine Schule, in der unter anderem die Kinder chinesischer Einwanderer die Sprache ihrer Eltern lernen. Die reiche Bibliothek wird von den Mönchen und den Theologiestudenten genutzt, die hier an der Universität des Ordens studieren. Auch Bischof Stefan war überrascht über die Vielzahl der theologischen Bücher . Selbst Papst Benedikt XVI. war vor zehn Jahren zu Gast im Kloster, sein Gastzimmer zeigten die Mönche den Passauer Gästen. Das Kloster ist mitten im Stadtzentrum umgeben von Hochhäusern und brodelnden Straßen ein Ort der Ruhe, dazu trägt auch die kunstvoll ausgestattete Kirche bei. Das Kloster wurde bereits im 16 Jahrhundert gegründet. Als es im Lauf der Geschichte einmal geschlossen wurde, war es am Anfang des 20. Jahrhunderts ein deutscher Abt aus Beuron, der das Kloster wieder neu begründet hat. Die 1922 fertig gestellte Klosterkirche hat viele Jugendstilelemnte.

 


Bischof Stefan freut sich über das Bild von Don Bosco, das in der Schule der Benediktiner in Sao Paulo an den Ordensgründer der Salesianer erinnert

 

In der Schule der Benediktiner wird den Kindern der chinesischen Auswanderer auch ihre Muttersprache gelernt. -  Bischof Oster in der Klosterbibliothek beim Blick in eine 500 Jahre alte Bibel


Detail aus der Klosterkirche - in der großen Klosterbibliothek

 

11.September - Aparecida

...hier ist auch das leidende Gesicht Brasiliens sichtbar...

 

Mit 8 Millionen Pilgern ist Aparecida der bedeutendste Wallfahrtsort Brasiliens. Heuer wird das 300jährige Jubiläum der Wallfahrt gefeiert. Im Jahr 1717 fanden Fischer eine zerbrochene Marienfigur in ihren Netzen und nahmen ihren Fund mit nach Hause. Bald kam es zu ersten Wundern und die Wallfahrt begann zu wachsen. Aparecida heißt "die Erschienene". Kardinal Odilo Scherer erklärt, dass hier am Wallfahrtsort auch das leidende Gesicht Brasiliens sichtbar wird, in den vielen Gläubigen, die ihre Not der Gottesmutter anvertrauen. Aus einer kleinen Kapelle wurden immer größere Kirchen gebaut, um die Pilgerströme aufnehmen zu können. Heute gibt es Tage, an denen mehrere Hunderttausend Pilger kommen. Zwischenzeitlich steht hier die zweitgrößte Kirche der Welt. Gemeinsam mit Bischof Dom Paulo, Pfr. Georg Pettinger, Pfr. Martin Prellinger feiert Bischof Stefan und Kardinal Odilo Scherer die Hl. Messe in einer Kapelle, die hinter dem Gnadenbild erbaut wurde.

 

 

"Cancao Novo - ein neues Lied" eine Gemeinschaft, die Neuevangelisierung macht, war für Bischof Stefan und die Passauer die letzte Station auf der Brasilienreise. Die Gemeinschaft hat einen Fernsehsender, eine Radiostation und ist auch in den neuen Medien unterwegs. Die Internetseite hat 1 -2 Millionen Zugriffe im Monat. "Die frohe Botschaft kommt durch Euch zu den Menschen nach Hause" lobt der Kardinal die Arbeit der katholischen Journalisten. Vor 20 Jahren kam die Kirche in den Medien kaum vor. Das hat sich geändert, Cancao Nova ist jetzt der fünft größte Sender in Brasilien. Die Medien sind aber nur eine Aufgabe, daneben gibt es einen Kindergarten und Schulen mit insgesamt 1200 Kindern, Obdachlose werden versorgt, Jugendtreffen organisiert und selbstverständlich wird gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Dazu gibt es die Kirche "Vater der Barmherzigkeit" auf dem weitläufigen Gelände der Gemeinschaft und eine Arena, in der 50.000 Menschen Platz finden.
Vor 40 Jahren wurde die Gemeinschaft von einem Salesianer Pater, Father Jonas Abib, gegründet. Bis heute trägt er die Arbeit der weltweit wachsenden Gemeinschaft mit.

 

Im Fernsehstudio und in der Redaktion


Die Arena von Cancao Novo

 

10. September - Sao Paulo

 

Zusammen mit dem Kardinal Odilo Scherer , dem Erzbischof von Sao Paulo feiert Bischof Stefan den Sonntagsgottesdienst mit der deutschsprachige Gemeinde Sankt Bonifatius in Sao Paulo. Die deutschsprachige Gemeinde ist Heimat für Auswanderer und deren Nachkommen.

Manchmal ist die Welt doch klein! Beim Gottesdienst traf Bischof Stefan einen seiner Jugendgruppenleiter von der Don Bosco Jugend in Benediktbeuern, Josef Wittig und Larissa, der seit 2 Jahren in Sao Paulo lebt und arbeitet.

Es leben viele Deutsche hier, die dann auch in ihren Pfarreien vor Ort in den Gottesdienst gehen, die Stadt ist ja riesig 100 km Durchmesser und ungefähr 22 Mio Einwohner,
Zur deutschen Gemeinde St. Bonifatius gehören nur 110 Familien

Am Abend feiert der Kardinal Odilo Scherer und Bischof Stefan eine Messe in einer ganz normalen Stadtpfarrei.  Am  Ende des Gottesdienstes kommen die Gläubigen spontan um sich von Bischof Stefan und dem Kardinal segnen zu lassen. Nach dem Gottesdienst: Einladung zum Grillen mit der Pfarrei

 

 

Preisfrage: wo stehen diese Gotteslöber aus dem Bistum Passau? In Sao Paulo! Die deutschsprachige Gemeinde Sankt Bonifatius singt daraus.

 

 

8. und 9. September:

 

Seit vergangenem Sonntag ist Bischof Dr. Stefan Oster SDB mit einer kleinen Gruppe aus dem Bistum Passau in Brasilien. Hauptziel der Reise ist das Partnerbistum Alagoinhas im Nordosten des Landes. Armin Berger konnte mit Bischof Oster am Telefon über den bisherigen Verlauf der Reise, die Eindrücke und über die Partnerschaft zwischen Passau und Alagoinhas sprechen. >>>MEHR

Conde: Die Landgemeinden kennenlernen

Am 8. September ist Mariä Geburt - das Fest wird in der Pfarrei Conde groß gefeiert, auch mit Böllern. 35 Jahre Lang waren Priester aus Passau Pfarrer der Pfarrei Conde. Nach Georg Pettinger übernahm ein brasilianischer Pfarrer die Pfarrei. Nach dem Gottesdienst war die Gruppe bei Gemeindemitgliedern zu Hause zum Essen eingeladen. Bis in den Abend erzählten diese, wie das Gemeindeleben hier aussieht, was schwierig, aber auch, was schön ist und gelingt. Diese Gespräche mirt den Gemeindemitgliedern und Ehrenamtlichen sind Bischof Stefan Oster sehr wichtig, geht es doch auch darum, voneinander zu lernen.

Am 9. September reiste die Gruppe weiter nach Sao Paolo.

 

On the road

50 000 km im Jahr war Pfarrer Georg Pettinger mit seinem VW Bus in Brasilien unterwegs,
um seine Pfarreien zu besuchen. Während der Reise darf unsere Gruppe nun damit unterwegs sein.

 

 

7. September: Alagoinhas - Conde

 

Zu Gast bei Rosmarie Obermaier-Santos und ihrem Mann Francisco Santos

 

 

Rosmarie Obermaier-Santos und Bärbel Benkenstein-Matschiner in der Papierwerkstatt

>>>>im kleinen Video mehr dazu

Im Rahmen ihres Besuchs im Partnerbistum Alagoinhas hat die Passauer Delegation die aus dem Bistum Passau stammende Rosmarie Obermaier-Santos getroffen. Die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbunds der Diözese Passau, Bärbel Benkenstein-Matschiner, hat ihr für das KDFB-Projekt „Pingi Pongi“ eine Spende über 1000 Euro überreicht. Andreas Paul hat mit beiden Frauen über das Projekt gesprochen  >>>>MEHR

 

 

 

 

 

 

Bischof Stefan freut sich über die Begegnung mit Dom Jaime, den 92jährigem Altbischof.

"Ich danke Gott für das Wirken der Passauer Priester
und Missionare in meiner Diözese.
Sie waren wahre Erbauer
und der Samen,
den sie gesät haben,
trägt reiche Frucht."

so Bischof Jaime zu Bischof Stefan

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute vormittag wird der Neubau im Diözesanzentrum eingeweiht, die Diözese hat dafür einen Zuschuss bezahlt. Mittags Gottesdienst in der Kathedrale (am heutigen Nationalfeiertag) -  dabei wird ein Kelch überreicht. Das interessante daran: Der Kelch hat Pfr. Kasimir Spielmann ein Leben lang begleitet. Er gehörte zu der ersten Generation der Passauer Brasilienmissionare und hat verfügt, dass sein Kelch wieder hierher kommt, wo er so lange als Missionar gewirkt hat. Nachmittags Weiterreise nach Conde

 

 

 

 

Einweihung Neubau Diözesanzentrum

 

 

6. September: Alagoinhas

"Es wird mit den einfachsten Mitteln Menschen im Namen Gottes und des Evangeliums geholfen" 

Am vergangenen Sonntag (3.9.) ist Bischof Dr. Stefan Oster SDB mit einer kleinen Delegation aus dem Bistum Passau zu einer Reise nach Brasilien aufgebrochen. Hauptziel der 11-tägigen Reise ist die Partnerdiözese Alagoinhas im Nordosten des Landes. Seit fast 50 Jahren besteht die Partnerschaft und der dortige Bischof Dom Paulo Bastos hat seinen Passauer Amtskollegen eingeladen. Was die Reisegruppe aus Bayern bisher erlebt und gesehen hat, darüber berichten Andreas Paul und Armin Berger   >>>>MEHR

 

 


                                                                                            Der Bischof vor der Karte von der Diözese Alagoinhas

Bayerische und brasilianisch-christliche Landestracht: 
v.l. Andreas Paul (Persönlicher Referent Bischof Oster), Bärbel Benkenstein-Matschiner (Frauenbund) und Dekan Martin Prellinger

 

Gestern Abend Begegnungsabend im Diözesanzentrum

Verschiedene Gruppen stellten ihre Arbeit vor, z. B. die Famiienpastoral und die Männerpastoral. Danach gab es noch eine Vorführung einer Tanzgruppe. Viele Besucher waren ins Diözesanzentrum gekommen, um die Gäste zu begrüßen.


Bischof Dom Paulo begrüßt die Gäste im Diözesanzentrum


Die beiden Bischöfe und die Mitglieder der Männerpastoral
 


Die Gruppe zusammen mit den vielen Gästen

 


südamerikanisches Temperament pur: die Tanzgruppe

 

 

Taizé-Kloster

In ganz Südamerika gibt es nur ein Taize-Kloster, und das ist in Alagoinhas. Die Taize-Brüder sind seit 50 Jahren hier und haben eine Schule für taube und blinde Kinder gegründet, in der insgesamt 300 Kinder unterrichtet werden. 60 haben ein Handicap.
Das Foto zeigt die Kapelle im Taize-Kloster: Pfarreien kommen für drei Tage hierher, auch einzelne Gläubige zu Exerzitien.
Wie Don Bosco sein Haus öffnete, so öffnen auch die Brüder ihren Garten für die armen Kinder aus dem Viertel. Freiwillige, auch aus Deutschland, kommen hierher und unterstützen die Brüder dabei. Hier können die Kinder spielen, bekommen auch Essen und Trinken und immer wieder auch Nachhilfe. "Ihre Engagement erinnert mich an meinen Ordensvater Don Bosco", freute sich Bischof Stefan.

 

 

In der Kathedrale von Alagoinhas

Die Delegation in der Kathedrale von Alagoinhas. Rechts neben Bischof Oster der Dompfarrer Gilberto.

 

Zu Besuch bei den Schwestern zum Guten Hirten

 

Zu Besuch bei den Schwestern zum Guten Hirten. Neun Schwestern führen hier in Alagoinhas ein gemeinsames Kontemplatives Leben. Das Haus wurde von den Passauer Priestern (Kasimir Spielmann, Gerd Brandstetter, Wiggerl Jungbauer) für die Schwestern gebaut. Das Kernanliegen der Gemeinschaft ist das Gebet für armen Menschen und die Priester. Die Schwestern beten seitdem sie hier leben und das sind schon 22 Jahre - immer auch für den Bischof von Passau und die Gläubigen in seinem Bistum.
Die Schwesternhaben für den Bischof ein Geschenk vorbereitet, bestickte Servietten, was sie wunderbar machen, geübt durch ihre Arbeit in der Paramentenstickerei.

 

 

 

Der Tag in Alagoinhas begann mit einem Gottesdienst im Bischofshaus

v.l.n.r.: Pfr. Georg Pettinger, Bischof Dom Paulo, Bischof Stefan, der Generalvikar der Diözese  Palmares Norbert Penzkofer (Passauer Diözesanpriester und seit 47 Jahren in Brasilien), Pater Josef van Nahmen.

 

 

 

5. September:

Bei der Mutter Theresa Brasiliens

 

Irma Dulce, 2011 seliggesprochen, war so etwas wie die Mutter Teresa Brasiliens. Bischof Stefan Oster betete gestern an ihrem Grab. In Salvador hat sich Irma Dulce unter schwierigen Bedingungen um die Kranken und Obdachlosen gekümmert, ein Kinderheim und ein Krankenhaus gegründet. Dort arbeitet Kapuzinerbruder Johannes, mit dem unser Bischof auch über Bruder Konrad, einen der Patrone des Bistum Passau, gesprochen hat.


Im Gespräch mit Kapuzinerbruder Johannes, Seelsorger im Krankenhaus der sel. Irma Dulce, u.a über Bruder Konrad

 

 

Ebenfalls in Salvador de Bahia: die Wallfahrtskirche Senor do Bonfim - "Herr vom guten Ende".
Die Besucher knüpfen ein buntes Band an das Gitter vor der Kirche und beten dabei, dass der Herr ihre Wünsche erfüllt.

 

 

Erste Eindrücke

Den ersten Tag in Salvador nutzte die Reisegruppe um einen ersten Eindruck zu gewinnen: unter der Begleitung von Pfr. Pettinger und Bischof Dom Paulo machte Frau Connni Gregor, die seit Jahrzehnten hier lebt und verschiedene soziale Projekte geleitet hat, eine Stadtführung. Auf dem Programm stand die historische Altstadt, das Franziskanerkloster, die Karmelitenkirche. Beeindruckend war der Besuch einer Kirche im Hafenviertel, in der ein belgischer Pater gemeinsam mit Obdachlosen lebt, die ihren Lebensunterhalt bestreiten, indem sie Müll recyceln. Immer wieder gelingt es Obdachlose zu einem geregelten Leben zurück zu helfen. Es gibt zuerst Schlafplätze direkt in der Kirche, später kleine Häuser, in denen die Leben, die wieder in einen geregeltem Alltag gefunden haben.

 


Die Kirche im Hafenviertel, die Obdachlosen eine neue Perspektive gibt. Aus Fliesen die aus dem Bauschutt geholt werden, werden Mosaike gemacht

                 Bischof Oster im Gespräch zum Obdachlosenprojekt   -     Im Kreuzgang des Franziskanerklosters


einfache Häuser für die ehemals Obdachlosen

 

 

Bom Dia - Ankunft in Salvator da Bahia

 

Bom Dia - Guten Tag: Die Delegation aus dem Bistum Passau ist gestern gegen 22 Uhr /Ortszeit (hier ca. 3 Uhr morgens) in Salvador da Bahia - Brasilien angekommen und herzlich von Bischof Dom Paulo Romeu Dantas Bastos empfangen worden:

 

Begegnen und (Kennen)Lernen - unter diesem Motto steht die Reise nach Brasilien. Hier bei der Ankunft von links: Bischof Dom Bastos, Bischof Oster, Peter Oberleitner (Diözesanrat), Bärbel Benkenstein-Matschiner (Frauenbund), Christine Krammer (Weltkirche), Andreas Paul (Persönlicher Referent Bischof Oster), Dekan Martin Prellinger, Silvia Spielbauer (Bischöfliches Jugendamt) und Pe. Georg Pettinger

 

Brasilianisch – bayerische Freundschaft vertiefen

Delegation aus dem Bistum Passau reist in Partnerdiözese Alagoinhas

 

 

Bischof Dr. Stefan Oster SDB bricht am Sonntag, 3.September, mit einer kleinen Delegation aus dem Bistum Passau zu einer Reise nach Brasilien auf. Hauptziel der 11-tägigen Reise ist die Partnerdiözese Alagoinhas im Nordosten des Landes. Deren Bischof Dom Paulo Romeu Dantas Bastos hat Bischof Oster eingeladen. Die beiden kennen sich bereits: Bischof Dom Bastos war vor drei Jahren extra zur Bischofsweihe von Stefan Oster nach Passau gereist. Oster wird begleitet von einer sechsköpfigen Delegation aus Vertretern kirchlicher Gruppen des Bistums, die in partnerschaftlicher Verbindung mit der brasilianischen Diözese stehen. Auf dem Reiseplan stehen unter anderem Treffen mit dortigen Mitarbeitern in der Familien- oder Männerseelsorge, das Kennenlernen einer Landgemeinde oder ein Gespräch mit der aus dem Bistum Passau stammenden Rosmarie Obermeier-Santos, die sich vor Ort für behinderte und arme Menschen engagiert. Bischof Stefan Oster freut sich auf viele Begegnungen und gemeinsame Gottesdienste mit den brasilianischen Freunden, wie zum Beispiel im Marienheiligtum Nossa Senhora do Monte-Conde. Die Reise geht weiter nach Sao Paulo, wo die Delegation aus Passau die Pfarrei St. Bonifatius deutschsprachiger Katholiken besuchen wird, die vom Passauer Diözesanpriester Georg Pettinger betreut wird. Bischof Oster wird dabei auch den dortigen Kardinal Odilo Scherer treffen. Abschluss der Brasilienreise der Passauer Delegation wird ein Besuch des wichtigsten Marienheiligtums des Landes in Aparecida sein.

 

Die Menschen in Alagoinhas freuen sich bereits auf den Besuch:

 

Im Jahr 2019 jährt sich die Partnerschaft der Bistümer Passau und Alagoinhas zum 50. Mal.

Im Jahr 1969 hatten sich die Priester Gerd Brandstetter und Kasimir Spielmann+ und seine Schwester Anna+ auf den Weg gemacht und waren mit einem Frachtschiff nach Brasilien gefahren. Ein Jahr später kam Kaplan Ludwig (Wiggerl) Jungbauer+ dazu. Bis heute haben diese Pioniere und mehrere darauffolgende Teams aus dem Bistum Passau mitgeholfen, die Seelsorge im Partnerbistum zu etablieren sowie der oft armen Landbevölkerung mit Bildungseinrichtungen und vielfältigen sozialen Hilfestellungen eine Zukunft zu geben. (>>>> 40 Jahre Partnerschaft). Momentan ist kein Passauer Diözesanpriester in Alagoinhas, denn dort wächst die Zahl der Priester. Dennoch lebt die Partnerschaft: Im Jahr 2013 haben Jugendliche aus Passau und Alagoinhas gemeinsam den Weltjugendtag in Rio mit Papst Franziskus erlebt. Über 50 junge Leute sind schon als Missionare und Missionarinnen auf Zeit in Brasilien gewesen. Sie pflegen die Kontakte weiter.  Wie die Partnerschaft in Zukunft ausgestaltet werden kann, wird deshalb wohl auch Thema der Gespräche in Brasilien sein.

 

>>>Fotos: pbp