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Maria und Elisabet – zwei Freundinnen begegnen sich


Datum: 
10.07.2018

Rund 1300 Frauen nehmen an KDFB-Diözesanwallfahrt teil

 

Betend und singend zogen die Frauenbundfrauen nach dem Gottesdienst in einer Lichterprozession zur Altöttinger Gnadenkapelle.

 

Maria und Elisabet – zwei Freundinnen begegnen sich

Rund 1300 Frauen nehmen an KDFB-Diözesanwallfahrt teil

Zunächst der Einzug der Fahnenträgerinnen in die Basilika St. Anna, dann ein stimmungsvoller Gottesdienst, der mit der Begegnung zwischen Maria und Elisabet eine der eindrucksvollsten Frauen-Freundschaftsgeschichten der Bibel zum Thema hatte, und schließlich eine stimmungsvolle Lichterprozession: Rund 1300 Frauen aus der gesamten Diözese Passau haben auf Einladung des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) an der traditionellen Diözesanwallfahrt teilgenommen.

Am Festtag Mariä Heimsuchung brachten sie ihre Sorgen und Nöte zur Gnadenmutter und feierten miteinander Gottesdienst – immer begleitet von Maria und Elisabet. Hildegard Weileder-Wurm, geistliche Begleiterin des KDFB-Diözesanverbandes, erzählte in der Statio die Geschichte der beiden Frauen, die sich schwanger begegneten, einander trotz aller Unterschiedlichkeit Beistand gaben und voller Vertrauen auf Gott in ihre Zukunft gingen. Festprediger und KDFB-Diözesanbeirat Manfred Ertl rief die Frauen dazu auf, sich an der freudigen Begegnung von Maria und Elisabet ein Beispiel zu nehmen und anderen Menschen alltäglich mit Offenheit, Freundlichkeit, Entgegenkommen und Zuneigung zu begegnen. Schließlich könne man aus wohltuenden Begegnungen viel Freude und Kraft schöpfen. Er freute sich deshalb, im Rahmen der Diözesanwallfahrt als große Frauenbundfamilie ein Fest der Begegnung zu feiern. Konzelebranten des Gottesdienstes waren Altöttings Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, Prälat Ludwig Limbrunner sowie Pfarrer im Ruhestand Max Pinzl.

Die Diözesanvorsitzende Bärbel Benkenstein-Matschiner freute sich über das Kommen der vielen Frauenbund-Frauen und ihrer geistlichen Beirätinnen und Beiräte. „Nicht nur heute, sondern tagtäglich geben Sie als Frauenbundfrauen und wir alle gemeinsam als Diözesanverband Passau ein Zeugnis einer Gemeinschaft ab, die getragen ist von Freundschaft, Engagement und Solidarität“, so Benkenstein-Matschiner. Bei der Kollekte wurde für den KDFB-Hilfsfonds „Frauen in Not“ gesammelt, der schnell und unbürokratisch in Not geratene Frauen und ihre Familien in der Diözese Passau unterstützt. Fast 1900 Euro wurden gespendet. Im Anschluss an den Gottesdienst zogen die Frauen betend und mit Kerzen in den Händen von der Basilika St. Anna zur Gnadenkapelle. So wurde der Altöttinger Kapellplatz in ein Lichtermeer verwandelt.

 


Rund 1300 Frauen aus der gesamten Diözese Passau nahmen an der traditionellen Wallfahrt nach Altötting teil. Die Basilika St. Anna war gut gefüllt.

Im Mittelpunkt der Wallfahrt stand die Begegnung zwischen Maria und Elisabet – so auch in der Festpredigt von Diözesanbeirat Manfred Ertl

Die Diözesanvorsitzende Bärbel Benkenstein-Matschiner (rechts) freute sich, dass erneut so viele Frauen an der traditionellen KDFB-Diözesanwallfahrt teilgenommen hatten.