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Osterfreizeit für Ministranten aus dem ganzen Bistum im Jugendhaus Dornach


Datum: 
11.04.2018

„Bruder Konrad trifft Max und Maxi“

 

 

Wer war eigentlich dieser Bruder Konrad? Woher kam er und warum hält seine Verehrung bis heute an? Mit diesen Fragen beschäftigten sich auf der Osterfreizeit 20 junge Ministrantinnen und Ministranten aus der ganzen Diözese. Gemeinsam mit Edith Drexler (Ministrantenreferentin), Silvia Spielbauer (Ministrantenreferentin), Stefan Spitzenberger und Milena Binder, machten sich die Teilnehmer auf, auf eine Wissensreise um den dritten Diözesanpatron einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Nach der Begrüßung am Dienstagabend durch die Verantwortlichen, lernten sich die Teilnehmer bei einer Spielgeschichte näher kennen und erfuhren gleichzeitig interessante Einblicke in die Räumlichkeiten eines Klosters. Im Anschluss daran beantwortete ein Film aus der „Willi Wills Wissen-Reihe“, interessante Fragen zum Leben im Kloster und warum sich manche Menschen überhaupt dazu entscheiden ins Kloster einzutreten.

Am Mittwochvormittag durften die Kinder, unter Anleitung der beiden Praktikanten Stefan Spitzenberger und Milena Binder ihren eigenen Rosenkranz knüpfen. In einer anschließenden Einheit zur Bibel wurden in vier Untergruppen bekannte Bibelstellen und deren Bedeutung für uns Menschen diskutiert.
Nachmittags ging es dann um die Lebensgeschichte des Hl. Bruder Konrad. In verschiedenen Stationen wurde beispielsweise ein Weg aus den liturgischen Bausteinen gelegt, das Leben des Bruder Konrads in einer anschaulichen PowerPoint-Präsentation und die sieben Werke der Barmherzigkeit, wie sie Bruder Konrad jeden Tag lebte, behandelt. Nach einer kurzen Joghurt-Pause war bei Spielen mit einem Schwungtuch die Geschicklichkeit der Kinder gefragt. Beim offenen Abendangebot gab es freiwillige Aktionen wie Basteln, Spiele spielen oder Musik hören. Letzter Programmpunkt des Tages war eine Spielshow – „Der große Osterpreis“ – hier mussten die Ministranten in Gruppen unterteilt, in verschiedenen thematischen Bereichen Quizfragen beantworten oder in kleinen Wettkämpfen gegeneinander antreten.

Am Donnerstag stand ein Ausflug nach Parzham und in die Pfarrei Weng auf dem Tagesprogramm. Hier konnten die Kinder auf einer spannenden Wanderung alles über das Aufwachsen des Hl. Bruder Konrad lernen. Vom Venushof, dem Geburtshof des Heiligen, ging es über die im benachbarten Dorf Weng liegende Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, wo Johann Birndorfer (so hieß Bruder Konrad vor seinem Eintritt ins Kloster) zur Schule ging, bis hin zur Wallfahrtskirche St. Wolfgang, in der der kleine „Hansl“, wie ihn seine Eltern nannten, getauft wurde. Am Abend lief zur Belohnung für den anstrengenden Marsch des Tages im provisorisch errichteten Heimkino, dem „Miniplex“, ein von den Ministranten selbst gewählter Film.

Freitagvormittag gab es dann zum Abschluss noch eine Gruppenstunde zum Hl. Bruder Konrad, die das bereits Erlebte und Erfahrene noch einmal aufgriff und darauf einging, wie man selbst jeden Tag etwas hilfsbereiter sein kann. Als spirituelles Ende folgte noch ein Gebet, das den Heiligen Kapuzinermönch um seinen Beistand auf dem weiteren Lebensweg bittet. Jeder Tag wurde mit einem Gebet begonnen und abgeschlossen. Thematisch wurden hierbei neben dem Bruder Konrad auch noch weitere Heilige, Vorbilder in unserem Glauben, aufgegriffen.
Am Ende des Kurses waren sich alle einig, dass es wunderschön war und die Zeit viel zu schnell verging.

 

 

Auf dem Venushof, vor dem Geburtshaus des Heiligen Bruder Konrad Bei den Spielen mit dem Schwungtuch sind alle mit Elan dabei

 

>>> Text und Bilder: Ministrantenreferat