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Neue Wegbegleiter für die Menschen in den Pfarreien


Datum: 
12.10.2017

Aussendungsfeier der vier neuen Gemeindereferentinnen am 21. Oktober in Grafenau

 

Neue Wegbegleiter für die Menschen in den Pfarreien

Aussendungsfeier der neuen Gemeindereferentinnen
 


Foto: Tanja Stadler

Glauben und Leben verknüpfen - den Menschen Gott nahebringen - miteinander den Glauben feiern - Seelsorge vor Ort. Dafür haben sich Alexandra Kalchauer, Theresa Reitberger, Tanja Stadler und Margot Stockinger entschieden. Ihre Ausbildung zur Gemeindereferentin gliedert sich in zwei Phasen: Studium/Berufspraktikum und zweijährige praxisbegleitende Berufseinführung in den Pfarreien und Schulen. Betreut wurden sie in ihrer Ausbildung aus dem Bistum von Anja Wagner-Hölzl, Ausbildungsleiterin für Gemeindereferenten/Innen, und Herbert Simböck, zuständig für die Praxisbegleitung in der Ausbildung.  
Bischof Dr. Stefan Oster SDB freut sich um die Bereitschaft, wenn sich junge Christen vom Herrn in den Dienst nehmen lassen. „Gott wird die Kraft verleihen, zum Reden, Dienen und Lieben, wenn Sie bei ihm blieben“, so Bischof Oster.  

Die vier Frauen werden am Samstag, 21. Oktober, von Bischof Oster offiziell ausgesandt. Zum Beginn ihres Dienstes in den Pfarreien erhalten sie eine Bibel als Zeichen. Der Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Grafenau beginnt um 18.00 Uhr.

>>>>>>Informationen zum Berufsprofil der Gemeindereferenten/Innen
 

Alexandra Kalchauer
Pfarrverband Unterneukirchen
 „Ich bin der Herr, dein Gott, der deine rechte Hand ergreift und der zu dir sagt: Fürchte dich nicht, ich werde dir helfen.“ Jes 41,13

Ihr ist es wichtig, „den Menschen zu vermitteln, wie bereichernd und beglückend, lebenswichtig und Not-wendend unser Glaube sein kann! In der Gemeinschaft anderer Gläubigen vor Ort, im füreinander Dasein und miteinander Beten zeigt sich die Kraft unserer Kirche!“ Mehrere Gründe waren ausschlaggebend auf ihrem Weg zum Dienst der Gemeindereferentin: die ehrenamtlichen Tätigkeiten in ihrer Heimatpfarrei; der Wunsch, den Glauben nicht nur den eigenen vier Kindern weiter zu geben, sondern auch anderen; und die wertvollen Erfahrungen in der Krankenhausseelsorge, die sie geprägt haben und ihren Wunsch, für die Menschen da zu sein, verstärkt haben.  Alexandra Kalchauer versteht ihren Beruf als Dienst am Menschen: „Mit Gottes Hilfe möchte ich versuchen, für die Menschen da zu sein und sie bestärken und unterstützen, selber in Pfarrei und Kirche aktiv zu sein und ihren Glauben in der Gemeinschaft zu leben“. Ein besonderes Anliegen sind ihr dabei kranke und einsame Menschen, die einer Zuwendung ganz besonders bedürfen.

 

Theresa Reitberger
Pfarrverband Grafenau
 „Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Gott bleibt derselbe. Wer Gott besitzt, dem wird nichts fehlen. Gott allein genügt.“ (Hl. Teresa von Avila)

Geprägt durch eine engagierte Gemeindereferentin ist sie auf den Beruf aufmerksam geworden. Während ihres Praktikums durfte sie vieles eigenständig ausprobieren. Sie erlebte die Vielfältigkeit des Berufes und wie bereichernd die Arbeit im Team ist, wenn man sich offen austauscht und sich aufeinander verlassen kann. Und sie spürte auch, wie sie wertschätzend und aufgeschlossen von den Gläubigen als Teil einer lebendigen Glaubensgemeinschaft aufgenommen wurde. Am Herzen liegt Theresa Reitberger besonders „die Begleitung der Menschen auf ihrem persönlichen Glaubensweg“. Und so versucht sie, „den Menschen authentisch zu vermitteln, dass Glaube das Leben bereichert, keine Leistung verlangt, sondern als Geschenk angenommen werden darf“.

Tanja Stadler
Pfarrverband Mauth
„Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“ Joh 3,30:

Ihr Weg zum Dienst der Gemeindereferentin war für Tanja Tadler ein gelebtes „Learning By Doing“. Glückliche Begegnungen und einprägsame Erfahrungen während vielfältiger Praktika, Pilgerreisen, Seminaren und Exerzitien in der Zeit des Studiums und der Ausbildung führten Tanja Stadler nicht nur in den Beruf ein, sondern auch hinein in eine bewusste Nachfolge Jesu, wenn man so will in ein „Knowing By Doing“. Der Spruch des Theologen Ernst Modersohn „Gott kennt dein Gestern. Gib ihm dein Heute. Er sorgt für dein Morgen“, drückt für sie ganz treffend aus, was sie auch an die Menschen weitergeben will: „Gottes Name ist Programm, er ist der Ich-bin-da, er ist bei uns, obwohl er unsere Fehler und Schwächen kennt, weil er uns liebt, seit jeher. Er ist mit uns in Jesus unserem Erlöser und für uns Kraft seines Geistes“.

 

Margot Stockinger
Pfarrverband Pocking/Rotthalmünster
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt“. Joh. 15,16

Das Berufsbild der Gemeindereferentin verbindet vieles, was ihr in ihrem Leben als Christin wichtig und wertvoll ist: „Im täglichen Leben aus und mit Gott zu leben, das schenkt dieser Beruf durch vielfältige Aufgabenfelder in den Grunddiensten der Kirche. Dies bereichert und beschenkt mich sehr“. Besonders wurde ihr Glaubensleben gestärkt und dadurch der Wille diesen Beruf zu ergreifen, auch durch die vielen Menschen, die sie in diesen Jahren als spirituelle Weggefährten erfahren durfte. Das sind alle pastoralen MitarbeiterInnen, die sie in der langen Ausbildungsphase faszinierten, inspirierten, stärkten, ermutigten, förderten, lehrten und so begleiteten. Persönlich wichtig für ihren Beruf ist ihr: „Miteinander auf dem Weg zu sein.  Hörende sein für die Menschen, in den mir anvertrauten Aufgabenbereichen. Offen sein für deren Anliegen und zur eigenen Spurensuche des Glaubens anregen“. Zum einen möchte sie die eigene Erfahrung, dass der Glaube im Leben trägt, in Freude und schweren Zeiten weitergeben/teilen und zum anderen z. B. im Bereich des Religionsunterrichtes Jugendlichen Raum und Zeit ermöglichen für die eigene Spurensuche.