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„Fasten macht uns offener und sensibler für die Gegenwart Gottes“


Datum: 
12.02.2018

Wir bereiten uns auf Ostern vor - Mit Aschermittwoch beginnt die 40-tägige österliche Bußzeit – verschiedene Angebote

 

       

 

„Fasten macht uns offener und sensibler für die Gegenwart Gottes“
Wir bereiten uns auf Ostern vor -
mit Aschermittwoch beginnt die 40-tägige österliche Bußzeit –
verschiedene Angebote

 

Mit Aschermittwoch beginnt die österliche Bußzeit – die Fastenzeit. Sie dauert 40 Tage und endet zu Ostern. Sie will uns helfen, sich auf das Fest der Auferstehung Jesu Christi vorzubereiten. Mit Fasten in der christlichen Tradition war früher vor allem Verzicht auf Nahrung gemeint. Gefastet wird heute von Menschen auf ganz unterschiedliche Weise: durch Verzicht auf Handy- oder Medienkonsum, Verzicht auf Mobilität oder Shopping. „Fasten macht uns offener und sensibler für die Gegenwart Gottes in einer Welt in der wir oft vollgestopft sind mit äußerem Reichtum und Genuss und nicht selten umso leerer an innerer Erfüllung“, so Bischof Dr. Stefan Oster SDB. Wer fastet, gewinnt ein weiteres Herz für Gott und damit auch für die anderen.

Im Gottesdienst am Aschermittwoch zeichnet der Priester den Gläubigen ein Kreuz aus Asche auf die Stirn. Das Aschekreuz ist ein äußeres Zeichen für den Beginn der Fastenzeit und ein Symbol für die Vergänglichkeit allen Lebens: „Bedenke, Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staube zurückkehrst“. Es ist ein Zeichen der Umkehr, Buße und Reinigung. Das Aschenkreuz soll außerdem zeigen, dass Leben und Sterben zusammengehören. Die Christen sollen sich besinnen, den eigenen Weg überdenken und sich durch diese Umkehr auf das Osterfest vorbereiten.
Der Empfang des Aschenkreuzes ist schon seit dem 11. Jahrhundert bezeugt. Schon in der Antike und im Alten Testament galt die Asche als Zeichen der Nichtigkeit und Vergänglichkeit.
Übrigens: Die geweihte Asche sind die Überreste von verbrannten Palmzweigen. Neben dem Karfreitag ist der Aschermittwoch der einzige vorgeschriebene strenge Fastentag in der katholischen Kirche.

 

       


Aschermittwoch
Bischof Oster feiert am Aschermittwoch, 14. Februar, um 18.00 Uhr, einen Gottesdienst im Dom St. Stephan und eröffnet damit die Fasten- und österliche Bußzeit. Das Aschenkreuz, das die Gläubigen bei diesem Gottesdienst empfangen, ist ein Zeichen für die Umkehr und Zeichen dafür, dass Gott im Leben der Menschen Platz findet.

 

 

       

Auf die Spurensuche gehen mit Bruder Konrad
Exerzitien im Alltag ab Aschermittwoch unter dem Thema: „Verwurzelt sein in Gott“
Unter dem Thema „Verwurzelt sein in Gott“ finden die Exerzitien in der Fastenzeit ab Aschermittwoch statt. In diesen fünf Wochen begeben sich die Teilnehmer in diesem Jahr auf die Spuren des Heiligen Bruder Konrad. 200 Jahre sind vergangen seit Johannes Birndorfer, der spätere Hl. Bruder Konrad, am 22. Dezember 1818, zur Welt kam. Das ist lange her und doch ist der Heilige bei vielen Menschen noch immer sehr beliebt und präsent. Er wird auch immer wieder auf den unterschiedlichsten Anliegen als Fürbitter angerufen.  „Es lohnt sich diesen Heiligen (wieder) neu kennen zu lernen,“, so Schwester Conrada, „und bei ihm, auf die Spurensuche zu gehen, nach Impulsen für unser Glaubensleben heute“.  Für sie ist Bruder Konrad ein Heiliger des Alltags: „Einer der nichts Großes getan hat, sondern im Kleinen und in der Liebe treu geblieben ist“. Vielleicht ist er gerade auch deshalb immer noch so beliebt, weil er ganz verwurzelt in Gott war und daraus für die Menschen gewirkt hat. „Die Botschaft seines Lebens ist heute hoch aktuell“, so Schwester Conrada. Mehr Informationen dazu ab 15. Februar auf der Bistumsstartseite unter www.bistum-passau.de und unter sr.conrada.aigner@bistum-passau.de. Siehe auch: http://www.bistum-passau.de/aktuelle-meldungen/7/2/2018/auf-die-spurensu....

       

Aschermittwoch der Frauen – ein spiritueller Einstieg in die Fastenzeit

Ganz bewusst in die siebenwöchige Fastenzeit hineingehen - das bietet der Aschermittwoch für Frauen unter dem Thema „Freies Geleit“. „Reisefertig“ und zur Stärkung mit „Proviantbeutel“ kann man sich hier bewusst auf den Weg zu Ostern hin machen, und dabei spüren, dass Gott mit geht und die Freiheit gibt, in Verantwortung den eigenen Weg zu suchen und zu finden. Dazu gehören meditative Elemente, Bibeltexte, Lieder und Gespräche. Eine liturgische Feier mit Aschenauflegung rundet den Tag ab.  
Beginn ist am Mittwoch um 9.00 Uhr, Ende um 13.00 Uhr; die Veranstaltungsorte sind auf das ganze Bistum verteilt: Landvolkshochschule Niederalteich, Pfarrheim Zwiesel, Provinzhaus der Schwestern vom Hl. Kreuz Altötting und Pfarrzentrum Pocking.
Die Veranstaltungen werden gemeinsam organisiert vom Referat Frauen in der Diözese Passau, der LVHS Niederalteich und des KDFB Diözesanverband Passau.  Informationen im Referat Frauen 0851 393 5211 oder KDFB - Büro 0851/36361. >>>>Hier der Flyer mit den Anmeldeinformationen zum Downloaden

       

„Braucht`s des WIRKLICH?“ –
Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag

Unter der Federführung des Landkreises Passau wurde vor einigen Jahren die Aktion Klimafasten ins Leben gerufen, der sich von kirchlicher Seite auch der Katholische Deutsche Frauenbund im Bistum, der Diözesanrat sowie der BDKJ angeschlossen haben. Die gemeinsame Fastenaktion regt dazu an, den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Fastenzeit zustellen. Unter dem Motto „“Braucht`s des wirklich!“ gilt es kritisch abzuwägen, was tatsächlich im Leben wichtig und nötig ist. Denn jede und jeder von uns hat die Möglichkeit, im Kleinen wie im Großen, alleine oder in Gemeinschaft das eigene Leben klimafreundlicher zu gestalten. „Und gerade die Fastenzeit ist Anlass und Gelegenheit, das eigene Leben und die Lebensart zu bedenken und kritisch zu hinterfragen“, so Bischof Oster.
Alle Informationen, Veranstaltungen und Möglichkeiten zur Beteiligung wie z.B. Einkauf- oder Energiespartipps sowie nützliche Online-Adressen finden sich in einer Begleitbroschüre, die unter anderem beim Landkreis Passau oder auch beim Diözesanrat aufliegt und auch online unter www.ezukunft.de/klimafasten/ abrufbar ist.  Siehe auch: http://www.bistum-passau.de/aktuelle-meldungen/9/2/2018/brauchts-des-wir...

 

       
Ausstellung „Glanz & Elend“
In den Nischen der Kirche St. Nikola Passau zeigt die Künstlerseelsorge in Kooperation mit der Katholischen Studentengemeinde Werke des Künstlers Sebastian Hertrich aus Erlangen. Die Ausstellung unter dem Titel „Glanz und Elend“ wird am Freitag, 16 Februar eröffnet und dauert bis 8. April. Eine Besonderheit des jungen Künstlers ist unter anderem, dass er entsorgte Computerplatinen verarbeitet und schnitzt nun nicht mehr in Holz, sondern in Plexiglas.

 

>>>>Monika Wagmann

>>>>Fotos: Archiv pbp / Referat Exerzitien & Spiritualität / Referat Frauen / Friedbert Simon, Pfarrbriefservice / Künstlerseelsorge