Menu

„Neuzugang“ im Kloster


Datum: 
24.08.2017


Die Missionsbenediktinerabtei Schweiklberg in Vilshofen hat „Verstärkung“ bekommen

 


Ein Ort, an dem Bruder Johannes sich besonders gern aufhält, ist die Abteikirche Schweiklberg.
Hier legt er am 2. September seine zeitliche Profess ab. (Foto: Uschi Friedenberger)

 

Die Missionsbenediktinerabtei Schweiklberg in Vilshofen hat „Verstärkung“ bekommen: Mit dem 21-jährigen Bruder Johannes Strahl  ist zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Novize ins Kloster gekommen. „Ich habe schon länger den Wunsch, einmal Priester werden zu dürfen“, erzählt der junge Mann aus Edenstetten (Landkreis Deggendorf), der zunächst eine Ausbildung zum Sozialpfleger absolviert hat. Dann sei bei ihm die Entscheidung gereift, in die Benediktinerabtei Schweiklberg einzutreten. Im März vergangenen Jahres wurde er ins Postulat aufgenommen und seit dem 1. September 2016 ist er Novize. Am Samstag, 2. September, steht für ihn ein wichtiger Tag an: Da legt Bruder Johannes im Rahmen einer heiligen Messe um 10.30 Uhr in Schweiklberg die zeitliche Profess ab. Dabei verspricht er zunächst für drei Jahre Beständigkeit, klösterlichen Lebenswandel und Gehorsam. Die Klostergemeinschaft würde sich freuen, wenn viele Gläubige dieses freudige Ereignis in der Abteikirche mitfeiern.

Der weitere Weg wird Bruder Johannes nach Regensburg führen, wo er ab dem 16. Oktober Theologie studiert. Was er sich vom Klosterleben erwartet? Bruder Johannes: „Ich erhoffe mir vom Klosterleben, dass meine Beziehung zu Gott tagtäglich aufs Neue gestärkt wird und dass ich ein Mönch werde, der auch die Freude Gottes ausstrahlt.“ Mönch-Sein bedeute immer auch, auf dem Weg zu sein, so der Novize: „Das zieht sich durch das ganze Leben, jeden Tag aufs Neue. Und jeder Tag hat seine neuen Herausforderungen!“
Einen ausführlichen Artikel über den jungen Novizen im Kloster Schweiklberg lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Passauer Bistumsblattes.

>>>Uschi Friedenberger

 

Bildtext 863: