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Begegnungen mit Maria - Wallfahrtstage in Mariahilf


Datum: 
08.09.2017

Gelöbniswallfahrt mit Lichterprozession zum Festtag „Mariä Namen“  
Fatimatag: Erinnerung an die Marienerscheinungen

 

 

 

Fotos: pbp / Kloster Maria hilf

 

Der alte kirchliche Festtag „Mariä Namen“ am Dienstag, 12. September, hat in der Stadt Passau besondere Bedeutung. Traditionell pilgern die Passauer zu Fuß den Mariahilfberg hinauf. Die Lichterprozession, Beginn 20.00 Uhr, führt von der Fußgängerzone, Votivkirche, über die Theresienstrasse zur Wallfahrtskirche Maria Hilf. Dort ist kurze Andacht mit Ansprache und Eucharistischem Segen mit Domkapitular Regens Martin Dengler. Die Prozession findet bei jedem Wetter statt. Die Andacht findet dann allerdings in der Kirche statt.

Gleich am nächsten Tag kommen wieder Wallfahrer. Der Mittwoch, 13. September, wird in Mariahilf als Fatimatag begangen. Immer am 13. eines Monats erinnert die katholische Kirche an die Marienerscheinungen im portugiesischen Dorf Fatima im Jahr 1917. Die Gläubigen kommen um 18.30 Uhr zum Rosenkranz. Um 19.00 Uhr beginnt die Eucharistiefeier. Die Predigt hält Pfarrer Gotthard Würzinger aus Otterskirchen. Dem Festgottesdienst schließt sich die Andacht mit Lichterprozession und Eucharistischem Segen an.

 

Mariä Namen - Heiligster Name Mariens

Der 12. September ist der offizielle Namenstag aller Frauen, die nach der Gottesmutter Maria heißen. Zudem feiert die römisch-katholische Kirche am 12. September das Fest „Mariä Namen“. Im Vordergrund steht der Dank für die Bewahrung des christlichen Abendlandes.

Eingeführt wurde das Fest „Mariä Namen“ im 16. Jahrhundert in Spanien. In der Diözese Cuenca wurde es 1513 erstmals gefeiert. Weitere Diözesen folgten. Der Anlass für die Aufnahme in den Kalender folgte aber erst 170 Jahre später. Am 12. September 1683 hatten die vereinigten christlichen Heere die zweite Wiener Türkenbelagerung mit der siegreichen Schlacht am Kahlenberg vor Wien beendet. Aus Dankbarkeit über die Befreiung Wiens setzte Papst Innozenz XI. das Fest „Mariä Namen“ in der ganzen abendländischen Kirche als verbindlichen Festtag fest.
Obwohl das Fest im Allgemeinen Römischen Kalender im Jahr 1970 gestrichen wurde - es wurde als Doppelung zum Fest „Mariä Geburt“ am 8. September empfunden -  blieb es im deutschen Sprachgebiet erhalten. In Deutschland ist „Mariä Namen“ ein nichtgebotener Gedenktag.
In früheren Zeiten hatte das Fest „Mariä Namen“ übrigens insbesondere für die ländlichen Regionen eine besondere Bedeutung. Ab diesem Tag war es der armen Bevölkerung erlaubt, das liegengebliebene Korn auf den Feldern zu sammeln.
 

Herzlichen Glückwunsch zum Namenstag

Das Fest "Maria Namen" ist nicht nur Namenstag für alle, die Maria heißen, sondern auch für die zahlreichen von Maria abgeleiteten Namensformen, wie z. B. Marlies, Maya, Marita, Marina, Marion. Ganz viele Frauen heißen in Bayern mit zweitem Vornnamen Maria.

Wir haben Marias befragt, was der Name Maria im besonderen für ihr Leben bedeutet: