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Antrag auf Teilnahme am RU


Teilnahme ungetaufter, konfessions- und religionsfremder Schülerinnen und Schüler am Katholischen Religionsunterricht

Der Religionsunterricht wird grundsätzlich nach Bekenntnissen getrennt erteilt (vgl. BayEUG Art. 46 Abs. 1).
Folgende Besonderheiten sind dabei zu beachten:

Schülerinnen und Schüler, die keiner Religionsgemeinschaft angehören oder für deren Religionsgemeinschaft Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach für die betreffende Schulart in Bayern nicht eingerichtet ist, können auf Antrag am Katholischen Religionsunterricht als Pflichtfach nach Maßgabe der jeweiligen Schulordnung unter folgenden Voraussetzungen teilnehmen:

Bei evangelischen Schülerinnen und Schülern muss zusätzlich das schriftliche Einverständnis der zuständigen Stelle der Evang.-Luth. Kirche vorliegen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird der Antrag auf Teilnahme von Seiten der Diözese Passau nicht genehmigt.

Der Antrag auf Teilnahme muss spätestens am letzten Unterrichtstag des Schuljahres mit Wirkung ab dem folgenden Schuljahr eingereicht werden; eine spätere Antragsstellung ist nur aus wichtigem Grund zulässig.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, spricht die Schulleitung die Zulassung zur Teilnahme aus, die für die Dauer des Besuches der betreffenden Schulart gilt, soweit nicht die Zustimmung einer beteiligten Religionsgemeinschaft widerrufen wird. Mit der Teilnahme entfällt die Pflicht zum Besuch des Ethikunterrichts.
Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Zeugnis eine Note in Katholischer Religionslehre, unabhängig von ihrem eigenen Bekenntnis.

 

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