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Generalvikariat


Das Generalvikariat

 

 

Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl

Domplatz 7
94032 Passau

Telefon: 0851 393 1101  / 1102
Fax: 0851 393 1109
Mail: generalvikariat@bistum-passau.de

 

Vita

Dr. Klaus Metzl ist seit März 2005 Generalvikar. Der 1965 geborene Priester war zu diesem Zeitpunkt einer der jüngsten Generalvikare in den deutschen Bistümern. Geboren in Tann (Landkreis Rottal-Inn) wuchs Metzl im nahegelegenen Taubenbach auf. Nach dem Abitur im Spätberufenenseminar St. Josef in Fockenfeld studierte er Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Philosophie an der Jesuitenhochschule in München. Als Priesteramtskandidat der Diözese Passau gehörte er dem Herzoglichen Georgianum an. 1993 folgte seine Priesterweihe. Danach war er drei Jahre Kaplan in Altötting, bevor ihn das Bistum 1996 zum weiteren Studium an der Universität München freistellte. Metzl promovierte beim jetzigen Präfekten der Glaubenskongregation, Dr. Gerhard Ludwig Kardinal Müller, im Fach Dogmatik und war zugleich Subregens im Georgianum. Nach seiner Dissertation kehrte er zurück in seine Heimatdiözese und wurde Stadtpfarrer in Landau - St. Maria. Papst Benedikt XVI. hat den Priester im Oktober 2007 für seinen Einsatz mit dem Titel "Päpstlicher Ehrenprälat" ausgezeichnet. Seit Mai 2008 gehört der Generalvikar auch dem Domkapitel zum heiligen Stephan in Passau an. Bischof Wilhelm Schraml hatte ihm das Kanonikat frei übertragen.

Als Generalvikar war Dr. Klaus Metzl beim Besuch von Papst Benedikt XVI. in Altötting und Marktl im Jahre 2006 für die Gesamtkoordination verantwortlich. Sein Anliegen war es, wie er selbst einmal sagte, „dass sich der Heilige Vater bei uns im Bistum Passau daheim fühlen kann".

Nach einer grundsätzlichen Reform des Organigramms des Bischöflichen Ordinariates im Jahr 2007 zogen im darauffolgenden Jahr große Teile der Bistumsverwaltung in das neu errichtete Ordinariatsgebäude im ehemaligen Knabenseminar St. Valentin an den Domplatz 7.

Mit 1. Januar 2010 wurden die Dekanate von 17 auf 10 konzentriert. Zum 1. März 2012 stellte Metzl sein Konzept für die Neuordnung der Pfarrverbände vor, mit dem 285 Pfarreien und 20 Exposituren zu 87 Pfarrverbänden neu geordnet werden sollen.

Im gleichen Jahr wurde er zum Komtur des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 12. Mai 2012 in St. Michael (Jesuitenkirche) in München durch Reinhard Kardinal Marx, Großprior der deutschen Statthalterei, investiert. Seit 2013 ist Metzl Prior der Komturei St. Michael in Passau.

Mit der Annahme des Amtsverzichts von Bischof Wilhelm Schraml durch Papst Benedikt XVI. am 1. Oktober 2012 endete auch Metzls Amtszeit als Generalvikar. In der Zeit, als Bischof Wilhelm Schraml Apostolischer Administrator war, fungierte Metzl als dessen Ständiger Vertreter. Nach der Entpflichtung von Bischof Schraml als Apostolischer Administrator im September 2013 wurde Metzl vom Domkapitel zum Diözesanadministrator gewählt. So leitete er das Bistum Passau von September 2013 bis April 2014 – bis zur Amtseinführung Stefan Osters SDB als neuem Bischof von Passau am 24. Mai 2014. Einen Tag nach seiner Bischofsweihe gab Oster bekannt, dass er Prälat Dr. Klaus Metzl zu seinem Generalvikar bestimmt.

 

Stichwort Generalvikar

Der "Codex Iuris Canonici" (CIC), das kirchliche Gesetzbuch, widmet dem "Vicarius generalis" einen eigenen Artikel (can. 475-481). Der Generalvikar ist der persönliche Stellvertreter des Bischofs in allen Verwaltungsaufgaben und handelt in dessen Auftrag und mit gleicher Vollmacht. Deshalb wird er gerne als das "alter ego", das andere Ich, des Diözesanbischofs bezeichnet. Der Generalvikar wird gemäß Codex vom Bischof "frei ernannt" und kann von ihm auch "frei abberufen" werden. Mit der Amtszeit oder dem Tod des Bischofs (Vakanz des bischöflichen Stuhles) enden automatisch auch seine Befugnisse. Dem Generalvikar kommt, von eng begrenzten Ausnahmen abgesehen, kraft Amtes in der ganzen Diözese die ausführende Gewalt zu, die der Diözesanbischof von Rechts wegen hat.