Menu

Allgemeine Informationen zum Ausbildungsweg


Wie wird man Diakon?

 

1.Theologische Ausbildung

Zum hauptberuflichen Diakonat gibt es drei Zugangswege:

Eine erfolgreich abgeschlossene berufsbegleitende theologische Ausbildung, die zumindest einer Fachschulausbildung entsprechen muss (Würzburger Fernkurs); eine abgeschlossene Berufsausbildung als Gemeindereferent bzw. Pastoralreferent; ein abgeschlossenes theologisches Studium an einer Katholisch-Theologischen
Fakultät oder Hochschule.

Oder:

abgeschlossenes Studium an einer Fachschule, im Fachbereich Theologie, Praktische Theologie, Religionspädagogik.

Oder:

abgeschlossenes Studium an einer Fachschule, einem Seminar für Gemeindepastoral, Religionspädagogik.

Der Bildungsgang des Diakons mit Zivilberuf umfaßt eine theologische Ausbildung, die mindestens dem zweijährigen Grund- und Aufbaukurs "Theologie im Fernkurs" entspricht, und eine damit verbundene Berufseinführung. Diese Ausbildung findet meist berufsbegleitend statt.

 

2. Praktische Ausbildung

Nach bzw. während der theologischen erfolgt die pastorale Ausbildung (Dauer ca. 3 Jahre). Diese geschieht bei den monatlichen Treffen am Abend, in Studienwochenenden und Studienwochen und ist mit Praktika verbunden. Während der gesamten Ausbildungszeit ist der Bewerber dem Diakonatskreis angeschlossen.

Am Ende der Ausbildung steht die Diakonenweihe.

 

3. Weiterbildung

In den ersten Jahren nach der Diakonenweihe gibt es verpflichtende Weiterbildungsangebote. Die berufliche Weiterbildung begleitet den Diakon während des ganzen Berufs- und Lebensweges und soll verhindern, daß der lebendige Kontakt mit den theologischen und humanwissenschaftlichen Entwicklungen unterbrochen wird.

Dienstrechtlich untersteht der Diakon seinem Diözesanbischof.

 

 

4. Persönliche Voraussetzungen

Wer Ständiger Diakon werden möchte…

  • sieht seinen Weg als Berufung.
  • geht seinen Weg mit Zustimmung der Ehefrau.
  • lebt aus dem Gebet, der Schriftlesung und der regelmäßigen Mitfeier der Liturgie.
  • nimmt am Leben der heimatlichen Pfarrgemeinde teil und ist dort engagiert.
  • wird von der Pfarrei für diesen Dienst als geeignet angesehen.
  • erweist sich physisch und psychisch gesund.
  • ist in Ehe (ausgenommen: zölibatäre Lebensform), Familie und Beruf bewährt.
  • kann eigenständig Verantwortung übernehmen und zeigt sich teamfähig.
  • verhält sich Menschen gegenüber respektvoll und kann auf deren Nöte eingehen.