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Paare/Ehepaare


 

Kirche engagiert sich für die Lebensform Ehe

Junge Leute sind bei der Gestaltung ihrer Beziehung heute ganz auf sich allein gestellt, ausgeliefert den Strömungen und Meinungen ihrer Umwelt, in der sie leben.

Die Politik, die Freunde, die Arbeitswelt, die Familie - wer hat Interesse an einer intakten Ehe auf Lebenszeit, wer nimmt Geld in die Hand, um Eheleben zu ermöglichen?

Die Ehe ist zur Privatsache geworden und scheinbar ohne Bedeutung für eine Gesellschaft.

Dabei erbringt sie auch wirtschaftlich eine Höchstleistung.

Die Kirche versucht hier eine Lobby zu sein für Ehepaare, damit sie die Ehe als die beste Form der Paarbeziehung entdecken.

 

Die Ehe - Zeichen des Vertrauens

Trotz aller Verfremdungen in der Geschichte und trotz aller Gebrechlichkeit und Gefährdungen  bleibt die Ehe eine immer wieder zu gestaltende und aufzubauende Lebensform im Bewahren und Bewähren von Liebe und Treue.

Im Rückgriff auf den Schöpfungsbeginn wird man die Ehe als ein Sakrament, als Zeichen des Vertrauens unter Menschen verstehen, die durch den Glauben erlöst wurden aus der zerstörerischen Macht des Misstrauens gegenüber dem gemeinsamen Leben. Erst vor diesem Hintergrund wird der Anspruch der Unauflöslichkeit zu einer Verheißung der Geborgenheit, die einer dem anderen zu geben befähigt wird.

Peter Köster in: „Freiheit und Weisung“ Präsenzverlag, Hünfelden 2007

 

Angebote für Paare/Ehepaare

 

 

 

 

Rückblick:

 

Liebe ist kein großes Ding, Liebe,  das sind tausend kleine Schritte

        Paare pilgern auf der Via Nova nach St. Wolfgang

 

 

Es waren genau 89 623 Schritte (1Kilometer =  ca. 1450 Schritte),   gemessen mit dem Schrittzähler von Sepp Müller aus Schönau, der mit seiner Frau Anneliese bei der Pilgertour des Referats Ehe und Familie für Paare nach St. Wolfgang dabei war. Insgesamt sechs Paare machten  sich unter der Leitung von Monika und Josef Veit auf den dreitägigen Weg von Perwang nach St. Wolfgang. Das war die Gelegenheit, den Alltag für einige Tage zuhause zu lassen, das Herz für neue Eindrücke und Erfahrungenzu öffnen, um  bei sich und beim Partner anzukommen. Im gemeinsamen Unterwegssein in froher Weggemeinschaft mit anderen Paaren, in frischer Luft und der wunderbaren Seenlandschaft des Salzkammerguts und nicht zuletzt in der belebenden Kraft des Glaubens, begegnete manche/r sich wieder neu. Impulse von der „Herz –Spur“, einem Wanderweg für Paare in der Steiermark gaben Anstöße zum Nachdenken und gemeinsamen Gespräch unter den Partnern.Zusammen gehen ist ein schönes Bild für eine Paarbeziehung, denn Gehen bedeutet, in Bewegung bleiben und  Veränderung wagen. Paare können nicht stehen bleiben , sondern sind aufgefordert, immer wieder  aufzubrechen und sich auf die Suche zu machen nach neuen Erkenntnissen und Erfahrungen, die die Partnerschaft lebendig halten und nähren. Dazu gehören auch Herausforderungen und Schwierigkeiten als Lernfelder für die Beziehungsfähigkeit. Als Pilger(paar) ist man davon, wie auch von Kälte und Nässe nicht verschont. Zwei Tage gab es ordentlich viel Regen. Umso besser war es, nicht allein unterwegs zu sein. Gegenseitige Unterstützung und Ermunterung half den Paaren und der Gruppe, durch ziemlich schlechtes Wetter und über manche Blase oder Schmerzen  hinweg zu kommen. Da genoss die Pilgerschar die Rast in manchem gastlichen Wirtshaus oder die Ankunft im Übernachtungsquartier noch mehr als bei schönem Wetter. Einer der Höhepunkte war sicherlich die Segnung jedes Paares im Europakloster Gut Aich in St. Gilgen durch Pater Johannes Pausch. Da ist ein dritter im Bunde, der mitgeht und Kraft gibt, diese spirituelle Dimension der Paarbeziehung wurde in diesen Pilgertagen wieder neu spürbar.