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Die Firmung


 

Das Sakrament der Firmung gehört ganz eng zum Sakrament der Taufe. In der Firmung wird die Taufe vollendet und bekräftigt. Die Firmung vermittelt gleichzeitig in besonderer Weise den Heiligen Geist, der am Pfingstfest den Aposteln geschenkt wurde. Er ermutigt, stärkt und beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ in der Nachfolge Jesu.
Das Sakrament der Firmung wird in der Regel durch den Bischof oder einen von ihm beauftragten Priester gespendet. Das äußere Zeichen der Firmung ist die Handauflegung, bei der der Bischof die Stirn des Firmlings in der Form eines Kreuzes mit Öl salbt. Dazu spricht der Bischof: "N. (Vorname des Firmlings), sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Der Gefirmte nimmt diese Gabe mit dem Wort "Amen" an.
Das Mindestalter für die Firmung liegt in Deutschland bei 12 Jahren. In manchen Gemeinden ist dieses Alter jedoch verschoben worden. In den Pfarreien und Pfarrverbänden des Bistums Passau findet die Firmung in der Regel jährlich, und zwar für Schüler der 6. Jahrgangsstufe statt. Allerdings besteht auch in unserer Diözese die grundsätzliche Möglichkeit für Pfarreien, Schüler in höherem Alter zur Firmung zu führen.
Jugendliche, die gefirmt werden möchten, melden sich in der Pfarrgemeinde ihres Wohnortes. Dort erfahren sie, wann die nächste Firmung ist und in welcher Form die Firmvorbereitung geschieht.

Erwachsenenfirmung

Für erwachsene Katholiken, die noch nicht gefirmt sind, bietet das Bistum einen eigenen Firmtermin (jeweils im Herbst eines Jahres) an.

 

Angebote und Hilfen rund um die Firmung beim Referat Sakramentenpastoral im Bischöflichen Seelsorgeamt Passau.