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Zitate


1. Aus dem Passauer Pastoralplan 2000

aus dem Projekt 1 "Im Geheimnis Gottes wohnen"
"Mit den Traditionsformen und dem Lebenswissen der Kirche kommen die meisten jungen Menschen kaum mehr in Berührung. Zusammen mit ihnen müssen deshalb die Sakramente der Kirche als Symbole ihres Lebens elementar erschlossen werden. Dem dienen die reichen Erfahrungen ganzheitlicher Glaubensvermittlung aus Kindergarten, Religionsunterricht, Jugendarbeit sowie Gemeinde- und Familienkatechese."

aus dem Projekt 3 "Beheimaten"
"Die Pfarrgemeinde ist als Lebensraum so zu gestalten, dass sich gerade Familien mit kleinen Kindern darin beheimatet fühlen. Sie erfahren so Stärkung, Entlastung und Anerkennung. Eltern beteiligen sich mit ihren Kindern an der Gestaltung der Liturgie (Familiengottesdienste), sie werden in ihrem Glaubensleben (Familienkatechese) gefördert und prägen so den Charakter der Kirche mit."
 

2. Aus dem Hirtenwort von Bischof Wilhelm zur österlichen Bußzeit 2003

" ... Die Sorge um unsere christlichen Ehen und Familien soll deshalb ein ganz besonderer Schwerpunkt der pastoralen Arbeit in unserer Diözese für die kommenden Jahre sein. Dabei beziehe ich ausdrücklich die alleinerziehenden Mütter und Väter in ihrer oft schwierigen Lebenssituation mit ein. Ich lege heute den Pfarreien, den Priestern und Diakonen, den hauptamtlichen, nebenamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pastoral die Sorge um Ehe und Familie besonders ans Herz.

Ich möchte unser aller Bemühen unter das Leitwort stellen: "Lebendige Pfarrgemeinden durch gläubige Familien". In dieser Hinsicht können viele vieles tun: Im Aufbau von Eltern-Kind-Gruppen, im Bemühen um ein gedeihliches und fruchtbringendes Miteinander zwischen Kindergarten und Pfarrgemeinde, in der Förderung der Familienkatechese, in der Pflege der Sonntagskultur und der Feier des Kirchenjahres, in der würdigen Feier von Gottesdiensten mit Kindern und Familien. ...

Ehe und Familie sind der erste und wichtigste Weg der Kirche. Hier ist die Grundzelle von Kirche und Gesellschaft, hier ist der Lernort echter Menschlichkeit und der Wurzelboden gelebten Glaubens."
 

3. Bischof Cesare Nosiglia, Rom, auf der Tagung "Familienkatechese in Europa" vom 12.-15. April 1999 der zuständigen Bischöfe und Nationalverantwortlichen für Katechese in Europa

Es geht um eine "Differenzierte Familienpastoral" mit wichtigen Unterscheidungskriterien:

  • Katechese für die Familie bedeutet: Die Familie wird dort abgeholt, wo sie steht.
  • Katechese mit der Familie bedeutet: Die Familie wird ermutigt, angeleitet und unterstützt, ihre Verantwortung bei der christlichen Gestaltung des Zusammenlebens wahrzunehmen.
  • Katechese der Familie bedeutet: Die Familie entscheidet selbst, welche Wege sie wählt, um die Frohbotschaft innerhalb der Familie weiterzugeben.