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Wachau


Himmlische Pracht - Klöster in Niederösterreich

Zwei Perlen barocker Baukunst befinden sich in Niederösterreich, nur 50 km voneinander entfernt: die Benediktinerstifte Altenburg und Göttweig. Beide Klöster tragen die Handschrift Paul Trogers, einer der bedeutendsten österreichischen Maler des Barock. Den Beinamen "Barockjuwel des Waldviertels" hat die Klosteranlage Altenburg wahrlich verdient. Die Pilgergruppe um Domkapitular Manfred Ertl war beeindruckt von der Pracht der Stiftskirche, den Funden des mittelalterlichen Kreuzganges und dem Ruhe und Kraft ausstrahlenden Garten der Religionen.
Hoch erhaben, die Wachau und das Kremstal überblickend, liegt das Stift Göttweig auf einem Berg. Das UNESCO-Weltkulturerbe besitzt mit der Kaiserstiege das größte Barocktreppenhaus Österreichs und wird auch gerne als "österreichisches Montecassino" bezeichnet. Gegründet wurde das Kloster 1083 von Bischof Altmann, der vor 950 Jahren zum Bischof von Passau ernannt wurde. Die heutigen Gebiete der Diözesen Linz, St. Pölten und Wien gehörten damals noch zum Bistum Passau.
Die bekanntesten Früchte der Wachau - Wein und Marille - konnte die Pilgergruppe bei einer Verkostung genießen. Herrliche Orte wie Krems und Dürnstein wurden zu Fuß erkundet und deren Anblick von der Donau aus bei einer Schifffahrt verinnerlicht.
Eine Teilnehmerin fasste ihre Eindrücke der 3-tägigen-Pilgerfahrt so zusammen: "Das war für mich wie eine seelische Brotzeit!"
Der Wallfahrtsort Maria Taferl bot zum Abschluss nochmals einen herrlichen Ausblick auf das weite Donautal - eine himmlische Pracht der Schöpfung.