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Jugendgruppe


 

Die Passauer Jugend war in Köln stark vertreten ( Foto Otto Penn)

 

 

Passaus Jugend trumpft auf

 

Kleines Bistum kam mit der größten Delegation zum Jugendfestival

 

Aus dem Bistum Passau sind 128 Jugendliche zum Jugendfestival des Eucharistischen Kongresses nach Köln gefahren. Damit stellte eines der kleinsten Bistümer Deutschlands die größte Delegation für das Glaubensfest. Jugendpfarrer Wolfgang de Jong war sichtlich stolz, mit drei Bussen in die Rheinmetropole anreisen zu können. Vor Ort erwartete die 1800 Jugendlichen aus ganz Deutschland ein tolles Programm rund um das Thema Eucharistie.

Etwas erschöpft nach einer, wegen des Hochwassers, fast zwölfstündigen Anreise nahmen die Passauer am Freitagabend an einem Eröffnungsgebet teil. Am Samstagvormittag besuchte man Katechesen mit Bischof Franz-Josef Bode aus Osnabrück oder Weihbischof Dominikus Schwaderlapp. Diese endeten mit einer Eucharistiefeier. Am Nachmittag verteilten sich die Teilnehmer über die ganze Stadt und besuchten verschiedene Workshops. Das Angebot reichte dabei von Bibelarbeiten über „Eucharistie im Film“ bis hin zu einer Podiumsdiskussion mit Andrea Nahles, Generalsekretärin der SPD. Viele nutzten auch die Gelegenheit, den Kölner Dom zu besichtigen und einen seiner Türme zu besteigen. Am Abend trafen sich alle Gruppen am Rheinufer wieder, wo man zu einer Schifffahrt „mit Spaßfaktor“ aufgebrochen ist. Am Ende des Tages wurde am Kölner Tanzbrunnen, einer wunderbaren Bühne mit Blick auf den Dom, eine Nacht des Lichtes gefeiert, der Kardinal Rainer Maria Woelki vorstand. Am Sonntag ging es ins Rhein-Energie-Stadion, wo gemeinsam der Abschlussgottesdienst gefeiert wurde.

      

              >>>>>>>>>>Ein Bericht dazu von Kirche im Radio, Armin Berger und Otto Penn

 

Die Kölner Veranstalter haben mit ihrer Mischung aus Gebet und Erlebnis genau den Nerv der Jugendlichen getroffen. In der ganzen Stadt war die positive Stimmung der Kongressteilnehmer spürbar. „Man merkt, dass es viele andere Gleichaltrige gibt, denen ihr Glaube wichtig ist. Man braucht sich nicht zu schämen, wenn man glaubt!“, fasste eine junge Rottalerin das Wochenende in Köln zusammen. Gerade weil gläubige Jugendliche in ihrem Umfeld immer mehr zu einer Rarität werden, brauchen sie Großveranstaltungen dieser Art, um Kraft für ihren Glauben zu tanken. Viele fragten deshalb auch bei  der Heimfahrt: „Wann findet so etwas wieder statt?“

 

Quelle Bistumsblatt Passau