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Pilgergruppe


 

Ein Teil der Pilgergruppe aus Passau - u a. mit den Priesterkandidaten des Bistums (Foto Enzesberger)

 

 

„Herr, zu wem sollen wir gehen?“

 

Pilger aus dem Bistum Passau bekommen

gute Antworten beim Eucharistischen Kongress

 

 

„Herr, zu wem sollen wir gehen?“ Eine Antwort auf diese Frage suchte eine bunt gemischte Pilgergruppe aus dem Bistum Passau auf dem Eucharistischen Kongress vom 6. bis 9. Juni 2013 in Köln. Insgesamt nahmen 190 Pilger aller Altersstufen aus dem Bistum am Glaubensfest teil.

Ein Ankerpunkt war der Kölner Neumarkt. Hier stellten sich die Bistümer Deutschlands vor. Auch das Bistum Passau war mit einem Stand zum Thema Eucharistie präsent. Dafür wurden Dokumente aus dem Archiv des Bistums Passau gezeigt, die die Sorge um die Feier und die Verehrung der Eucharistie in den vergangenen Jahrhunderten belegen. Bilder von Monstranzen aus dem Passauer Dom und von Ministranten bezeugen, dass die Kirche früher, heute und in Zukunft vital und lebendig ist, weil alle aus der eucharistischen Mitte, aus Jesus Christus, Kraft schöpfen. Die Ausstellung fand großes Interesse. U.a. informierten sich Apostolischer Nuntius Erzbischof Jean Claude Perisset, Erzbischof Robert Zollitsch, die Bischöfe Karl-Heinz Wiesemann und Friedhelm Hofmann sowie die Weihbischöfe Dominik Schwaderlapp und Wolfgang Bischof.

Über 800 geistliche, theologische und kulturelle Programmangebote eröffneten viele Möglichkeiten, sich dem Thema der Eucharistie anzunähern. Dazu gehörten ein Tag für Priester, Diakone und Alumnen,  ein Ordenstag, Gebet und Information zur Berufungspastoral durch das Päpstliche Werk für Geistliche Berufe und vieles mehr. Jeder Tag stand unter einem anderen Motto, das die aufgeworfene Frage aus dem Johannesevangelium zu beantworten versuchte: ‚Zu dem, der uns in seiner Kirche versammelt.‘ – ‚Zu dem, der sich für uns hingibt.‘ – ‚Du hast Worte des ewigen Lebens.‘

Höhepunkt des Kongresses war der Abschlussgottesdienst unter dem Leitthema „Herr, zu wem sollen wir gehen? – Herr, du hast Worte des ewigen Lebens.“ Zusammen mit Erzbischof Robert Zollitsch feierten mehrere zehntausend Gläubige im Rhein-Energie-Stadion die Hl. Messe. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ging auch auf die katastrophale Hochwassersituation in Deutschland ein und sprach den Menschen Mut zu.

Kardinal Joachim Meisner forderte in seiner Predigt dazu auf, die Eucharistie als das „Fest des Menschen“ zu begehen. Die Kirche sei „kein frommer Zweckverband zur Durchsetzung religiöser Interessen“, sondern der Leib Christi in unserem Land. „Und die Herzmitte dieser Kirche ist der eucharistische Herr.“

So wie der Herr das Licht der Eucharistie ist, so war auch die allabendliche Lichtinstallation „lux eucharistica“ im Kölner Dom ein Magnet. Die Komposition aus Beleuchtung und Orgelmusik beeindruckte die Massen.

„Es hat sich bestätigt, dass der Eucharistische Kongress keine Ansammlung von einzelnen Angeboten zum Thema Eucharistie war, sondern eine geistliche Einladung zur Mitte von Glaube und Kirche zu finden, zu Jesus Christus“, sagte Domkapitular Dr. Hans Bauernfeind zum Ende der Pilgerreise. Viele Wege geistlicher, theologischer und kultureller Art seien aufgezeigt worden, die zu dieser Mitte führen. „Immer begleitete uns Passauer die Sorge um die Hochwasseropfer. Viele Gebete gingen nach Hause. Mit Hochachtung wurde gewürdigt, dass Bischof Wilhelm Schraml auf den Besuch in Köln, der ihm sehr wichtig gewesen wäre, verzichtet hat, um so bei den Menschen vor Ort im Bistum Passau sein zu können“, sagte der Seelsorgeamtsleiter.

Besonders dankte er allen, die an der Vorbereitung und Durchführung der Pilgerfahrt mitgewirkt haben. Zu ihnen gehören u.a. Sr. Marika Wippenbeck, Domkapitular Gerhard Auer, Dr. Herbert Wurster, Gerhard Eckmüller und Robert Guder, der sich während dieser Zeit in St. Maximilian um Hochwasseropfer kümmerte, sowie Jugendpfarrer Wolfgang de Jong und sein Team.

 

>>>>>>>>>>>>Bilder / Eindrücke vom Eucharistischen Kongress

 

"Die Kraftquelle unseres Lebens"

 

Was bedeutet für Sie Eucharistie? Auszüge aus dem Gästebuch im Zelt des Bistums Passau

 

Auch Erzbischof Zollitsch trug sich ins Gästebuch des Bistums ein.
Mit dabei v. l.: Dr. Bauernfeind, Gerhard Auer, Sr. Marika Wippenbeck.

Wer Gott erfahren hat, beugt gern das Knie und betet staunend an.“
 

Erzbischof Robert Zollitsch

„Bedenken, was man tut; nachahmen, was man vollzieht; das eigene Leben unter das Geheimnis des Kreuzes stellen. – Wo geschieht das tiefer, wahrer, wirklicher als in der Feier der Eucharistie. Eucharistie und Leben gehören zusammen.“

Subregens Anton Spreitzer
 

„Eucharistie ist die Mitte und die Achse meines Lebens. Sie ist zugleich Kraft und Herausforderung, Liebe und Geheimnis, Mysterium und Offenbarung, Nähe und Unendlichkeit, mein Ein und Alles!“

Pater Mirko Legawiec OSPPE

„Gott macht sich immer kleiner, um den Menschen immer noch größer werden zu lassen.“

Regens Franz Haringer

 

„In der heiligen Eucharistie setzt sich uns der Gottessohn aus und sehnt sich danach, dass wir uns ihm aussetzen.“

Weihbischof Dominik Schwaderlapp

 

„Sich im Eucharistischen Mahl vor Christus mit den Katholiken von früher, heute und morgen geeint zu wissen – dies ist die immerwährende Kraftquelle unseres Lebens.“

                                                                                                                                                                                                   Anonym

„Eucharistie ist mein Leben und meine Kraft.“

Franziskanerin aus Köln

 

„Ein anderes Wort für Eucharistie ist: die gegenwärtige Liebe Gottes!“  

Bischof Friedhelm Hofmann

 

„Wenn ich Eucharistie mitfeiere, weiß ich mich unendlich mit Gott verbunden.“

Domkapitular Hans Bauernfeind

 

 

Quelle Bistumsblatt Passau