Menu

PSA


WAS IST PSA?

Persönliche  Schutzausrüstungen (PSA) sind  alle  Ausrüstungen,  die
dazu bestimmt sind, von Versicherten benutzt oder getragen zu
werden, um sich gegen eine aus den konkreten Bedingungen an
ihrem  Arbeitsplatz  ergebende  Gefährdung  für  ihre  Sicherheit
und  Gesundheit  zu  schützen,  sowie  jede  mit  demselben  Ziel
verwendete  und  mit  den  persönlichen  Schutzausrüstungen  ver-
bundene  Zusatzausrüstung.  Hierzu  gehören  auch  persönliche
Schutzausrüstungen,  die  z.B.  für  Berufssportler,  Übungsleiter
oder Trainer zur sicheren Ausübung ihrer Tätigkeit erforderlich
sind.
Zu den persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) gehören z.B.:

–  Schutzkleidung,
–  Hand- und Armschutz,
–  Schnitt- und Stechschutz,
–  Atemschutz,
–  Fuß- und Knieschutz,
–  Augen- und Gesichtsschutz,
–  Kopfschutz,
–  Gehörschutz,
–  Hautschutzmittel,
–  PSA gegen Absturz,
–  PSA zum Retten aus Höhen und Tiefen,  
–  PSA gegen Ertrinken.

Die gesetzliche Verpflichtung des Arbeitgebers zur Bereitstellung von persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) ergibt sich aus dem Arbeitsschutzgesetz. Sie stellt eine Maßnahme nach § 3 dieses Gesetzes dar.
Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz hat der Arbeitgeber zuvor die bestehenden Gefährdungen für die Beschäftigten bei der Tätigkeit bzw. am Arbeitsplatz zu ermitteln und zu bewerten (Gefährdungsbeurteilung) und auf deren Grundlage zu ermitteln, welche Arbeitsschutzmaßnahmen (technisch, organisatorisch oder wenn dass alles nicht greift, PSA als individuelle Schutzmaßnahme) erforderlich sind. Die Benutzung von PSA ist dann als Maßnahme des Arbeitsschutzes geeignet, wenn die Gefährdungen durch technische Lösungen oder organisatorische Maßnahmen nicht vermieden oder ausreichend begrenzt werden können. Technische oder organisatorische Maßnahmen haben demzufolge immer Vorrang vor der Benutzung von PSA als individuelle Schutzmaßnahme.
Sind PSA zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten erforderlich, sind sie vom Arbeitgeber bereitzustellen.
Da Kosten für Maßnahmen nach § 3 Abs. 3 Arbeitsschutzgesetz den Versicherten nicht auferlegt werden dürfen, müssen ihnen persönliche Schutzausrüstungen (z. B. Schutzkleidung, Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe) vom Arbeitgeber grundsätzlich kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

 

Nähere Informationen: