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Wohnen dürfen im Haus des Vaters


Datum: 
14.12.2018

Gedenken an verstorbene Kinder verbindet trauernde Eltern

 

Wohnen dürfen im Haus des Vaters
Gedenken an verstorbene Kinder verbindet trauernde Eltern

 

Alljährlich zu Beginn des Advents geht eine Kerzenlichterwelle rund um den Erdball. Auf allen Kontinenten zünden Eltern, die den Verlust eines Kindes betrauern, eine Kerze an und gedenken ihrer Verstorbenen. Aus dem gesamten Passauer Bistum hatten sich am zweiten Adventsonntag viele Betroffene ins Bildungshaus Spectrum Kirche auf Maria Hilf angemeldet. Domkapitular Gerhard Auer zelebrierte den Gedenkgottesdienst. Über 80 Namen wurden verlesen und dazu Kerzenlichter angezündet und vor dem Altar aufgestellt. „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen,“ zu diesem Jesus-Wort passend, war auf den Gedenkkerzen ein Bild vom neuen himmlischen Jerusalem gezeigt. Die tröstenden Texte waren aus dem Johannesevangelium und dem Buch der Offenbarung gewählt: „Seht, ich mache alles neu.“

Wie sehr das gemeinsame Trauern und sich gegenseitig in der Betroffenheit verstehen und stützen den Eltern hilft, zeigt die überaus große Beteiligung am jährlichen Kerzenlichttag.
Der Sponti Chor unter Leitung von Christl Rösch gestaltete mit sehr trostvollen, modernen Liedern und Melodien die Gedenkfeier.

Vom Referat Trauerpastoral wird am 15. März 2019 für Betroffene nach einem Suizid eine ökumenische Gedenkstunde im Kloster Schweiklberg gehalten. Am 8. Juni gibt es einen Einkehrtag mit verwaisten Eltern in Burghausen. Der nächste Kerzenlichttag ist am 8. Dezember 2019.

 

 

>>>Walter Sendner - Fotos: Walter Sendner