Bistumsblatt

Gratulation: 85 Jahre Passauer Bistumsblatt

Armin Berger am 01.07.2021

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Links oben die Titelseite der ersten Ausgabe des Passauer Bistumsblatts am 1. Juli 1936, rechts die Titelseite der Ausgabe vom 20. Juni 2021.

Heute vor 85 Jahren, am 1. Juli 1936, erschien die erste Ausgabe des Passauer Bistumsblatts. Der damalige Bischof Sigismund Felix von Ow-Felldorf hatte das Passauer Bistumsblatt ins Leben gerufen, um der Kirche in der schwierigen Zeit eine Stimme in der Öffentlichkeit zu verleihen. 1941 wurde es von den Nazis verboten. Erst nach dem Krieg konnte es wieder erscheinen.

Nun tritt das Pas­sau­er Bis­tums­blatt zum ersten­mal in aller Beschei­den­heit und Schlicht­heit vor Euch hin. Wie herz­lich wür­den wir uns alle freu­en, wenn dazu unser gelieb­ter seli­ger Ober­hir­te Bischof Sigis­mund Felix das Geleit­wort schrei­ben könn­te!“, schrieb Dom­propst Franz Rie­mer im Geleit­wort anstel­le des eben ver­stor­be­nen Bischofs, der die ers­te Aus­ga­be nicht mehr erle­ben soll­te. So war das ers­te Bild der jun­gen Zei­tung das Bild des lie­ben Toten“, wie der Bis­tums­ver­we­ser wei­ter schrieb.

Man darf die heu­ti­gen Tage als Her­aus­for­de­rung sehen, resi­gnie­ren aber darf man nicht.”

Chefredakteur Wolfgang Krinninger

Seit nun 85 Jah­ren berich­tet das Pas­sau­er Bis­tums­blatt über die vie­len Sei­ten des Lebens“ im Bis­tum und der jet­zi­ge Chef­re­dak­teur Wolf­gang Krin­nin­ger schreibt dazu: Den 75. Geburts­tag des Pas­sau­er Bis­tums­blatt haben wir groß gefei­ert, den 85. bege­hen wir lei­se. Vor allem des­halb, weil wir am Anfang des Jah­res noch nicht wuss­ten, wie sich Coro­na wei­ter­ent­wi­ckeln wür­de. Und doch kommt man aus dem Stau­nen nicht her­aus, wenn man auf die­se acht­ein­halb Jahr­zehn­te zurück­blickt. Geschich­ten, Bil­der, Erin­ne­run­gen von einer Kir­che, die lebt, begeis­tert, ansteckt – und die vor allem Mut macht. Das ist auch Ansporn: Man darf die heu­ti­gen Tage als Her­aus­for­de­rung sehen, resi­gnie­ren aber darf man nicht. Wir wol­len eine span­nen­de, inter­es­san­te Zei­tung machen, auf die Fra­gen der Men­schen ver­ständ­li­che Ant­wor­ten aus der Sicht des christ­li­chen Men­schen­bil­des geben, die Freu­de am Glau­ben för­dern – und so dazu bei­tra­gen, dass die Men­schen ein­an­der noch bes­ser ken­nen­ler­nen und leich­ter zuein­an­der fin­den“, wie es in der Pas­to­ral­instruk­ti­on Com­mu­nio et Pro­gres­sio (Gemein­schaft und Fort­schritt) von Papst Paul VI. so schön for­mu­liert ist. Wenn uns das gelingt, muss uns um die kom­men­den Jah­re nicht ban­ge sein.“

Herz­li­chen Glück­wunsch zum Jubi­lä­um und Got­tes Segen!

Eine kleine Zeitreise - ausgewählte Titelseiten der letzten 85 Jahre:

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