
500 Jahre nach dem Wiederbeginn des Neubaus von St. Anna hat die Eringer Wallfahrtskirche eine Neugestaltung des Altarraumes erhalten. Bischof Dr. Stefan Oster kam erstmals nach St. Anna und hat am 4. Oktober den neuen Ambo gesegnet und den neuen Zelebrationsaltar geweiht. Doch die Geschichte der Wallfahrtskirche reicht noch weiter zurück als diese 500 Jahre.
Wenn man auf der B 12 an Ering im Inn vorbeifährt, grüßt rechts vor dem Waldhang eine schmucke gelbe Kirche mit einem spitzen Turm: St. Anna, die ältere der großen Annenwallfahrten in der Diözese vor Kreuzberg bei Freyung (1429 genannt). Eine kleine Straße führt von einer Kapelle gesäumt von Kreuzwegstationen hinauf zum Kirchlein. Im Spätmittelalter war die europäische Zivilisation so weit, dass sie sich nicht nur den männlichen, kriegerischen Vorbilder zuwandte. Es entstanden die Marienwallfahrten wie Kößlarn und Altötting. Und in die neuen Kirchen, die der Mutter Marias Anna als Patronin für die Familien geweiht wurden, pilgerten die Menschen, wie Pfarrer i. R. Dr. Oswin Rutz Leopold aus der Geschichte berichtet. Der letzte Graf von Hals und Besitzer der Herrschaft Ering, stiftete eine “ewige Messe” in St. Anna und Pildenau mit den Einnahmen aus 10 Gütern. 1375 starb Leopold kinderlos. In dieser Zeit hören wir zum ersten Mal von St. Anna. Herzog Friedrich von Niederbayern bestätigt 1379 die Messstiftung. Täglich soll eine Messe in St. Anna und freitags eine im benachbarten Pildenau gefeiert werden. Die Kirche St. Anna wurde in dieser Zeit mit einem Priesterhaus erbaut.
Die Pfarrei Ering war ursprünglich Eigentum des Bistums Bamberg. 1438 übertrug das entfernte Bistum die Pfarrei an das Benediktinerkloster Asbach. Die jetzige Kirche wurde nach der Bauinschrift 1520 unter dem Abt Egidius Reitmeir von Asbach und dem Pfarrer Wolfgang Greml von Ering teilweise neu erbaut bzw. weitergebaut. Die Jahreszahl 1521 am Chorbogen bekundet, dass die Wölbung bereits ein Jahr später erfolgte. Die vielen Votivbilder an der Brüstung der hölzernen Empore und die reiche Einrichtung bezeugen eine blühende Wallfahrt in der Zeit des Barock.
Im September1838 wurde das dreihundertjährige Bestehen der Wallfahrtkirche gefeiert. Nach der Zeit der Unterdrückung der Kirche nach der Säkularisation 1803 war das ein neuer Aufbruch. Zur Gewinnung eines von Papst Gregor XVI. gewährten Vollkommenen Ablasses fand eine achttägige Mission statt. Sieben Priester hielten die Predigten im Freien. 35000 Menschen empfingen die Kommunion. Der 20-jährige Johannes Birndorfer aus dem sechs Stunden entfernten Parzham nahm teil und legte eine Generalbeichte ab. Die Mission war ein wichtiger Schritt des jungen Bauern hin zum heiligen Bruder Konrad in Altötting. Im neuen Mittelaltar sind Reliquien des Heiligen eingefügt.
Der Bau ist an sich ist sehr interessant, weil er in der spätesten Gotik erneuert wurde, als an anderen Orten der Baueifer bereits versiegt war. Das weiträumige Innere atmet bereits den Geist der Renaissance. Die Gewölbe sind im Stil der spätesten Gotik mit Überschneidungen und Zierformen an den Rippenansätzen. Die Gewölbe sind bewährte Formen. Die zusätzlichen gekrümmten Rippen am Scheitel im Jochwechsel sind typisch für den Spätstil. Interessant sind an der Westwand zwei Wandpfeiler, die den Turm innen tragen mit einem Rippenbündel oben als Abschluss. Rankenmalereien mit verschiedenen Blütenpflanzen schmücken die Gewölbe. Am Chorhaupt über dem Hochaltar sind die Fresken Anna selbdritt und Madonna auf der Mondsichel bereits im Stil der Renaissance.
Den Chor dominiert der bemerkenswerte hochbarocke Hochaltar von 1682/84. Im Mittelpunkt steht das Altargemälde der Anna selbdritt von 1862. Seitwärts zwischen vier gewundenen und bekränzten Säulen die Seitenfiguren Petrus mit Schlüssel und Paulus mit Schwert vom Bildhauer Johann Christoph Bendl aus Pfarrkirchen; außen Knorpelwerkdekoration. Der Aufsatz oben wiederholt den unteren Teil mit Gottvater im Bild und den Figuren Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist mit Kelch.
Die einfacheren frühbarocken Seitenaltäre (1630) mit zwei Säulen und Oberteil haben neuere Altarblätter. Interessant ist links unten in der Predella die liegende heilige Dorothea mit Blumenkranz. Sie soll nach ihrem Martyrium einen Jungen mit einem Korb mit Früchten und Blumen ihrer Peinigern geschickt haben. Die Kanzel stammt von 1688. In Muschelnischen sind die vier Evangelisten. Auf dem Schalldeckel steht Christus Salvator mit Weltkugel.
An den Wänden hängen zahlreiche Figuren und Bilder. Besonders wertvoll sind drei Glasgemälde im Südfenster von 1523 mit den Namen der Stifter. Auf der Nordseite im Chor hängen zwei spätgotische Tafelgemälde von einem gotischen Flügelaltar: Geburt Christi und Tod Mariens. Der tüchtige Maler des 15. Jahrhunderts stammt vielleicht aus Salzburg. Dazwischen gute Figur der Madonna (um 1525).
Der spannende Bau der Wallfahrtskirche in spätester Gotik aus der Zeit der Flaute des Kirchenbaus in der Reformationszeit birgt eine wertvolle barocke Einrichtung und zahlreiche Zeugnisse katholischer Frömmigkeit von der Spätgotik bis ins Rokoko.
In der Gegenwart präsentiert sich die Kirche seit Jahren als Baustelle. Innen- und Außenrenovierung, Dachreparatur und Steinarbeiten waren notwendig geworden. Das Bruder-Konrad-Jahr 1994 gab einst den Anstoß. Mehr als ein Vierteljahrhundert später dauern die Maßnahmen immer noch an. Grund dafür ist einerseits der Denkmalwert des Bauwerks, weswegen das Wie von Renovierungen zeitintensive Überlegungen auf unterschiedlichen Ebenen erfordert. Andererseits zwang der hohe finanzielle Aufwand immer wieder zu Aufschiebungen.
Dass nun im Jubiläumsjahr eine große Feier stattfinden kann, war noch im Frühjahr alles andere als gewiss. Grundlage hierfür war die Entscheidung der Eringer Kirchenverwaltung, nach der Streichung der Baumaßnahme aus dem Bistums-Haushalt selbst initiativ zu werden. 50.000 Euro sei man bereit, nach vielen Investitionen in den Erhalt der Bausubstanz in den „Feierraum“ zu stecken, vor allem in die Lösung der Banksituation sowie in eine Neugestaltung des Altarraumes.
Hinsichtlich des Kirchengestühls war die Planung schon länger fix: ein Mittelgang sollte entstehen und so die ursprüngliche Kreuzform wieder angedeutet werden. Nach diversen Überlegungen entschied man sich, den Bestand umzuarbeiten. Der Bestand besteht in Kirchenbänken aus der Studienkirche in Passau, die in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts als Provisorium nach St. Anna gekommen waren. Die Eigenart der Kirchenbänke: jede Bank hatte sein eigenes Maß, wodurch sich ein sehr uneinheitliches Bild ergab. Die durch Einlegearbeiten knifflige Aufgabe für das Planungsbüro Graßl und die Schreiner Deragisch aus Aldersbach bestand nun darin, teils durch Kürzungen drei einheitliche Blöcke zu schaffen: zwei vor den beiden Seitenaltären, die Raum für einen Mittelgang lassen, sowie einen geschlossenen Block im Bereich der Empore. Kniebänke und Ergänzungen für vordere und hintere Abschlüsse rundeten den Auftrag ab.
Derweils herrschte auch in der Domschreinerei in Passau reger Betrieb. Nachdem es keine finanzielle Unterstützung von Bistumsseite gab, bot das Bau- und Kunstreferat die planerische Neugestaltung des Altarraumes an sowie deren kostengünstige Ausführung in der hauseigenen Werkstatt. Die Kirchenverwaltung entschied sich nach Rücksprache mit dem Pfarrgemeinderat aus drei Vorschlägen für einen kreuzförmigen Unterbau des neuen Zelebrationsaltars, der an das Bruder-Konrad-Word „Das Kreuz ist mein Buch“ erinnern soll, wird doch ein Reliquienpartikel des Rottaler Heiligen im neuen Altar beigesetzt. Außerdem votierte man für einen Ambo, der passend dazu das franziskanische Tau aufgreift und somit an den Ordensvater von Bruder Konrad, den heiligen Franz von Assisi, anspielt, an dessen Gedenktag (4. Oktober) die Altarweihe stattfindet. Die Ausstattung komplettieren Priestersitz und sechs Plätze für den Altardienst, Altar- und Osterkerzenleuchter sowie ein Vortragekreuz nach Vorlage des Passauer Jugendkreuzes. Als Material wurde vorwiegend Holz gewählt, in einem dunklen, leicht rötlichen Braun gestrichen, das die dominierende Farbe der größtenteils übermalten Schildpatt-Fassung des Hochaltares aufgreift. Als Altarmensa dient eine dünne, aber 180 Kilogramm schwere, golden strahlende Tombak-Platte.
Des Weiteren standen noch ein paar kleinere nachträgliche Arbeiten am Hochaltar an, die die Maßnahmen aus dem vergangenen Jahr komplettierten. Wie es mit der Restaurierung des Hochaltares, der Seitenaltäre, der Kanzel und weiterer Sakralgegenstände weitergeht, ist derweil noch in der Phase der Klärung und liegt vor allem an der Frage der Finanzierung.
Pfarrer Peter Kieweg war froh, dass trotz allen Schwierigkeiten und trotz Corona-Einschränkungen das Jahr 2020 seine gebührende Feier erhält:
„Mit der Altarweihe am kommenden Sonntag kommt ein entscheidender Schritt in der Renovierungsgeschichte von St. Anna zum Abschluss”
Am Abend vor dem großen Tag zuvor hatte sich eine kleine Gemeinde versammelt, um sich in St. Anna in die Feier der Altarweihe einzustimmen. Die einzelnen Elemente der Feier wurden betrachtet, Pfarrer Peter Kieweg erklärte kurz den Sinn der Handlungen, daneben prägten Lesungen, Gebete und Lieder die Feier. Im Blickpunkt vor dem zu weihenden Altar stand die versiegelte Büchse, die die Reliquie von Bruder Konrad enthält. Mit ihr spendete der Geistliche abschließend den Segen.
Am Sonntagmorgen versammelten sich die ersten Gläubigen bereits eine Stunde vor Beginn der Weiheliturgie. Spontan wurden ein Rosenkranz gebetet und Lieder gesungen. In die betende Gemeinschaft hinein kam dann der Bischof, nicht nur um sich selbst einen Eindruck von der Neugestaltung der Kirche zu machen, sondern auch um erstmals den Raum zu betreten, den Bruder Konrad mehrmals aufgesucht hat, was ihn, wie er später zugab, doch sehr bewege.
Dann zog er sich mit dem Ortspfarrer in das ehemalige Mesnerhaus zurück, um sich auf die Liturgie vorzubereiten. Mit den Ministrantinnen und Ministranten betete er vor Gottesdienstbeginn und segnete das neue Vortragekreuz. Dann folgte unter dem Klang des alten Annaliedes der Einzug in die Kirche mit ihrer 500-jährigen Geschichte, wobei Pfarrer Peter Kieweg die Reliquie des Rottaler Heiligen zum Seitenaltar trug.
Nach der Begrüßung durch den Ortspfarrer, der auf den Tagesheiligen Franz von Assisi verwies, eröffnete der Bischof die Feier mit der Segnung des Weihwassers, mit dem er zunächst die Gemeinde besprengte, und lud dazu ein, das Taufversprechen zu erneuern. Vor der Lesung segnete er den ebenso neu gestalteten Ambo und übergab der Lektorin und Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Maria Gibis das Lektionar. Die zweite Lesung trug Albert Madl aus Stubenberg vor, zum Zeichen, dass die Wallfahrtskirche über die Pfarreigrenzen hinaus einlädt. Auch der Pfarrer bekam das Evangeliar besonders überreicht, der vom neuen Ambo aus das Sonntagsevangelium vortrug.
In seiner Predigt ging der Passauer Oberhirte dann zunächst auch auf diese Schriftstelle und das darin enthaltene Bild vom Weinberg ein. Die Kritik, die Jesus darin äußere, dass der Weinberg schlecht verwaltet werde oder man die Früchte nur für sich haben wolle, richte sich vor allem an die Hohepriester. „Als Bischof“, gab Stefan Oster zu, „frage ich mich: ‚Jesus, was willst du mir damit sagen?‘“ Es sei also, zog er ein erstes Fazit, mit Jesus nicht so einfach. Er ist und bleibe eine Herausforderung.
In diesem Zusammenhang ging er auf den Begriff des Opfers ein, der nicht mehr modern sei, aber mit dem Altar eng verbunden, woran das Verbrennen von Weihrauch erinnere. Mit einem Ausflug in die Welt des Sports versuchte er eine Annäherung: „Wer Tennis spielen will, der kann nicht auf den Platz gehen und irgendwie draufhauen. Er braucht einen Trainer, er muss lernen, und viel Zeit investieren. Er muss also etwas opfern, um die Gesetze und Regeln so zu verinnerlichen, dass er später befreit aufspielen kann.“ Von daher stellte er die Frage, wieviel Bereitschaft da sei, Zeit in den Glauben zu investieren, mit wieviel Herzblut man seinen Glauben lebe. „Wie schnell antwortet man in der Liturgie auf die Aufforderung ‚Erhebet die Herzen!‘ mit ‚Wir haben sie beim Herrn.‘ Stimmt das wirklich? Haben wir das Herz wirklich bei Gott?“
Nur von dieser Frage her und einem ernsthaften Bemühen, das Herz wirklich zu Gott zu erheben, könne Neuevangelisierung gelingen. „Automatisch irgendwie den Glauben ein wenig leben… wir spüren, dass die Zeit dafür vorüber ist. Zu stark sind die Kräfte, die uns wegziehen von der Kirche und vom Glauben.“ Er lud die Gläubigen ein, den Weg der Suche nach dem Herrn mitzugehen, der im Pfarrverband gegangen wird und verwies auf die verschiedenen Versuche, die der Ortspfarrer unternehme. Mit einem Dank für alles Engagement für die Wallfahrtskirche und die Neugestaltung schloss er seine Predigt, lud aber dazu, diese Unterstützung auch ein inneres Anliegen werden zu lassen.
Mit der Allerheiligenlitanei begann schließlich die Altarweihe. Pfarrer Kieweg brachte dem Ortsbischof die Reliquie des dritten Bistumspatrons, die dieser im Altar beisetzte, woraufhin das kleine Grab von den Fachkräften der Domschreinerei und der Metallbaufirma verschlossen wurde. Nach der Besprengung des Altares mit Weihwasser goss der Oberhirte reichlich Chrisam auf den Altar und verteilte ihn sorgfältig auf der ganzen Altarplatte. Dem folgte das eindrücklichste Zeichen: Weihrauch wurde an den vier Eckpunkten sowie in der Mitte des Altares verbrannt, währenddessen die Gemeinde um das Feuer des Heiligen Geistes bat und der Bischof das Weihegebet sprach. Nach einer Zeit der stillen Betrachtung erstickte der Bischöfliche Zeremoniar Roland Kickinger die Flamme. Nun hatten die Pfarrgemeinderatsvorsitzende sowie Kirchenpfleger Emmeran Forster die Aufgabe, den Altar zu reinigen und für die erste Eucharistie mit Tuch, Kreuz und Kerzen zu bereiten. Der Bischof entzündete mit dem Licht der Osterkerze die Altarkerzen, worauf der ganze Kirchenraum erhellt wurde.
Die Eucharistiefeier war zwar nun das gewöhnlichste an der ganzen Liturgie, aber doch die Hauptsache. Denn gemäß der Tradition der Kirche wird der Altar wesentlich durch die erste Messe auf diesem geweiht und so im Tun seinem Zweck zugeführt. Wie die gesamte Feier wurde diese von einer Dreier-Gruppe des Chores Hie und Do unter Leitung von Sidsel Friedlmeier gestaltet und von Bernadette Egglseder an der Orgel begleitet. Nach der Kommunionausteilung wurde das eucharistische Brot in den Tabernakel gestellt und der Bischof entzündete das Ewige Licht. Vor dem Segen sprach er nochmal seinen Dank aus für die Gestaltung der Feier und allen Einsatz für den Erhalt der Wallfahrtskirche.
Bei strahlendem Sonnenschein versammelte man sich noch vor dem altehrwürdigen Gotteshaus. Mitglieder des Eringer Pfarrgemeinderates hatten wie bereits zum Patrozinium der Pfarrkirche einen Rosenkranz aus Luftballons gebunden, der als Zeichen des Gebetes gen Himmel aufsteigen sollte. „Das ist unser Geschenk an Sie“, betonte der Ortspfarrer an den Bischof gewandt und nachdem man in St. Anna auf etwa halber Strecke sowohl von Parzham als auch von Passau nach Altötting, stimmte man mehrstimmig das Lied von der Schwarzen Madonna an. Kurz nach dem Loslassen verhing sich der Rosenkranz jedoch an der Kirchenfahne. Er wolle wohl in St. Anna bleiben, meinte der Pfarrer, erhob sich dann aber doch beim nächsten Windstoß und schwebte davon.
Zum Mittagessen versammelte man sich im Kreis von etwa 50 Pfarrverbandsangehörigen am Jugendhaus in Münchham, bereits wie in der Kirche unter Einhaltung der „Corona-Regeln“. Nach der Hauptspeise gab Pfarrer Peter Kieweg einen kurzen Überblick über die bisherige Renovierungsgeschichte von St. Anna und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass man nun auch den letzten Akt, die Restaurierung von Hochaltar und Seitenaltären, irgendwie schaffen werde.
Dass er nach so vielen Jahren in Passau erst an diesem Sonntag zum ersten Mal St. Anna betreten habe und so oft nur vorbeigefahren sei, „dafür schäm ich mich jetzt fast ein wenig“, meinte Abschied nehmend der Bischof, „aber sie soll ja auch meistens zugesperrt gewesen sein.“ Das ist mittlerweile definitiv nicht mehr so. Dank der Nachbarn der Wallfahrtskirche ist das Gotteshaus geöffnet, nicht nur für den Bischof, sondern für alle Vorbeikommenden.
Text: Resi Hanreich