Bischof

Altarweihe Margarethenberg

Redaktion am 11.11.2024

P1002855 Fotos: Wolfgang Terhörst

Am Sonntagvormittag, 10. November, hat Bischof Stefan Oster den neuen Altar der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt und St. Margaretha in Margarethenberg (Dekanat Altötting) geweiht – in einem feierlichen Gottesdienst, musikalisch wundervoll gestaltet durch den Kirchenchor Margarethenberg und Bläsern des „Mühldorfer Blech“.
Es war der Abschluss langen Prozesses zur Umgestaltung des Altarraums der kleinen Kirche mit dem mächtigen Turm – weithin sichtbar gelegen auf dem gleichnamigen Höhenrücken unweit der Alz.

Der ein­drucks­vol­le Ritus mit Ein­set­zung einer Reli­quie des hl. Br. Kon­rad in den Altarkor­pus sowie Sal­bung und anschlie­ßen­der Ent­zün­dung von Weih­rauch­feu­ern auf der Altar­plat­te zog die Fest­ge­mein­de mit zahl­rei­chen Fah­nen­ab­ord­nun­gen in ihren Bann. Anfangs nur vom Schein der Oster­ker­ze und zwei­er Ker­zen bei der Reli­quie erhellt, tauch­te die eben­falls erneu­er­te elek­tri­sche Beleuch­tung mit dem Ent­zün­den der Altar­ker­zen durch Bischof Oster den baro­cken Innen­raum in hel­les Licht. Es war ein sicht­ba­res Zei­chen der Erneue­rung von Kir­che, im wört­li­chen wie im über­tra­ge­nen Sinn. Wir alle sei­en auf­ge­ru­fen Men­schen zu wer­den, die bren­nen – für Gott, für die ande­ren“, deu­te­te der Bischof in sei­ner Pre­digt die Sym­bo­lik der Altar­wei­he auf unser Leben als Chris­ten hin. Wäh­rend der Altar gleich­sam Jesus selbst dar­stel­le, sei­en wir alle Tem­pel des Hei­li­gen Geis­tes. Wah­re Erneue­rung kom­me daher, sich inner­lich berüh­ren zu las­sen von Jesu Vor­bild: Nicht, weil Gott es braucht, son­dern weil WIR es brauchen.“

Wir alle sei­en auf­ge­ru­fen Men­schen zu wer­den, die bren­nen – für Gott, für die anderen“”

Bischof Stefan Oster in seiner Predigt

Bei der ers­ten Eucha­ris­tie­fei­er stan­den mit Bischof Ste­fan Oster am Altar der ehe­ma­li­ge Orts­pfar­rer Micha­el Brunn, Orts­pfar­rer Pater Witold Kumann, Dekan Heri­bert Schau­er und Dia­kon Tho­mas Zau­ner. Der Bischof dank­te abschlie­ßend allen, die zum Gelin­gen der Neu­ge­stal­tung und Reno­vie­rung mit ihrem Bren­nen für Gott“ bei­getra­gen haben ganz herz­lich: Wenn wir in die­se Spur hin­ein­fin­den, dann habe ich über­haupt kei­ne Angst um die Zukunft der Kir­che!“ In die Dan­kes­wor­te reih­ten sich Pater Witold, der Bür­ger­meis­ter von Burg­kir­chen a.d.Alz, Johann Kri­chen­bau­er und Kir­chen­pfle­ger Mar­tin Burg­graf ein. Gewis­ser­ma­ßen außer­tour­lich ergriff auch Micha­el Brunn (Pas­sau-Neu­stift) das Wort, bis 2021 Pfar­rer von Mar­ga­re­then­berg, und äußer­te sei­ne gro­ße Freu­de dar­über, dass das von ihm vor 15 Jah­ren ange­sto­ße­ne Pro­jekt nie auf­ge­ge­ben und nun so gelun­gen voll­endet wer­den konn­te. Nach dem Got­tes­dienst gab es noch Gele­gen­heit zum Aus­tausch mit Bischof Ste­fan bei einem Umtrunk vor dem Got­tes­haus, bevor die gela­de­nen Gäs­te den Fest­tag schließ­lich bei einem gemein­sa­men Essen aus­klin­gen lie­ßen – getreu der von Kir­chen­pfle­ger Mar­tin Burg­graf zuvor zitier­ten baye­ri­schen Weis­heit: Speis und Trank hält Leib und See­le zamm“.

Text: Wolf­gang Terhörst

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