
Vom 2. bis 5. März 2020 hat in Mainz die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz stattgefunden. An ihr nahmen 68 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz teil, zunächst unter der Leitung von Kardinal Reinhard Marx, dem früheren Vorsitzenden. Bischof Dr. Georg Bätzing, der am 3. März 2020 zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde, führte die Leitung der Beratungen fort.
Im Mittelpunkt der Vollversammlung standen die Wahl des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und eine erste Analyse des Auftakts des Synodalen Weges mit der zurückliegenden Synodalversammlung in Frankfurt am Main. Die Vollversammlung hat sich erneut mit Fragen zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs befasst. Außerdem ging es in Mainz um das Nachsynodale Schreiben Querida Amazonia von Papst Franziskus zur Amazonassynode und die Planungen zum 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main. Ein weiterer Schwerpunkt war die Lage der Christen in Syrien. Der Apostolische Nuntius in Damaskus, Kardinal Mario Zenari, ist daher Gast der Vollversammlung gewesen. An der Eröffnungssitzung der Vollversammlung am 2. März 2020 hat der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, teilgenommen.
Weiterentwicklung des Verfahrens zur Anerkennung des Leids Grundsätze
Die Frühjahrs-Vollversammlung der deutschen Bischöfe hat sich mit der Weiterentwicklung des Verfahrens zur Anerkennung des Leids befasst. Ausgehend von den Empfehlungen einer unabhängigen Arbeitsgruppe, die bei der Herbst-Vollversammlung 2019 präsentiert wurden, haben die Bischöfe folgende Grundsätze für das weiterentwickelte Verfahren verabschiedet:
Quelle: Deutsche Bischofskonferenz
Collage: pbp