
„Franz von Assisi für junge Leute“ – so ist der Titel des neuen Buches von Hans Mendl. In 24 Kapiteln hilft das Büchlein Jugendlichen, sich durch die Betrachtung des Lebens des heiligen Franziskus mit ihren eigenen Lebensfragen auseinanderzusetzen.
Lange ist es her, da lebte in einem kleinen Bergdorf in Italien ein junger Mann namens Giovanni di Pietro di Bernardone. Er kam aus einem guten Haus und seine Eltern waren reich. Nach einer persönlichen Begegnung mit Jesus Christus gab er alles weg und lebte von da an in Armut – um dem Herrn so nachzufolgen. Soweit so gut. Von diesem Mann, der später als Franz von Assisi bekannt wurde, könne man auch heute noch jungen Menschen viel mitgeben, meint Prof. Hans Mendl, der gerade in seinem 50. Semester den Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Passau innehat. Von dem Heiligen handelt auch sein neues Buch„Franz von Assisi für junge Leute“. Das Leben des Heiligen aus Italien war alles andere als perfekt:„Franz von Assisi hat ehrlich um eine eigene Lebensspur gerungen. Jugendliche können an ihm lernen, dass es Sinn macht, den tiefen eigenen Wünschen und Idealen nachzuspüren und sich nicht stromlinien- und marktförmig zu verhalten. Sie können lernen, mit Widerständen zurechtzukommen und nicht aufzugeben.“