
In seiner aktuellen Botschaft zur Fastenzeit beschäftigt sich Papst Franziskus mit dem Auszug der Israeliten aus Ägypten. Im Editorial der aktuellen Ausgabe greift unser Autor die Botschaft auf und sieht darin so manche Chance für das Leben im Alltag ...
Was machen wir nur mit diesem Valentinstag heuer? 14. Februar, wie immer, ist klar. Aber gleichzeitig Aschermittwoch dieses Mal, Beginn der Fastenzeit – wie soll man das denn unter einen Hut bekommen? Da der Tag der Liebenden und Verliebten, Festtag aller Floristen, dort der Beginn von Entbehrung und Enthaltsamkeit. Statt Bussi und Baiser gibt’s das Aschenkreuz auf die Stirn.
Wie gut das dennoch zusammenpassen kann, zeigt uns Papst Franziskus mit seiner aktuellen Botschaft zur Fastenzeit. Diese vergleicht er mit dem Auszug der Israeliten aus Ägypten: Gott hat sie aus dem Sklavenhaus geführt (Ex 20,2) – und dann gleich wieder in die Wüste geschickt. Kein schöner Zug, könnte man meinen. Moses hatte alle Mühe, sein murrendes Volk bei Laune und auf Kurs ins Gelobte Land zu halten.