
Zu einer "Ökumenischen Donausegnung Zuhause" lädt der Aktionskreis "Lebendige Donau" aufgrund der Coronapandemie am kommenden Sonntag, 10. Januar, ein. Alle Donau-FreundInnen schließen sich daheim in Stille zu einer Gebetsgemeinschaft zusammen und werden damit die Segnung gemeinschaftlich vollziehen.
Die bestehenden Pandemie-Bestimmungen lassen nicht zu, dass am Sonntag, 10. Januar, die feierliche Ökumenische Donausegnung am Donauufer stattfinden kann. Der Ökumenische Aktionskreis „Lebendige Donau“ lädt deshalb alle FreundInnen der Donau und alle Schöpfungsbegeisterten ein, daheim, in der Stille, die Donausegnung im persönlichen Gebet zu vollziehen. Zum Mitbeten daheim sind die Texte der Donausegnung, so wie sie jährlich am Donauufer gesprochen werden, auf der Facebook-Seite zu sehen unter „Evangelisch in Hengersberg“. „Wir freuen uns, uns so miteinander verbunden zu wissen“, grüßen die Verantwortlichen.
„Das Gebet und die Segnung in großer Gemeinschaft kann auch in Distanz lebendig und wirkmächtig sein!”
Am Fest der Taufe Jesu werden nach ostkirchlicher Tradition die strömenden Wasser gesegnet. Diesen Brauch hat Abt Emmanuel Jungclaussen OSB zusammen mit dem damaligen evangelischen Pfarrer Norbert Stapfer, Hengersberg, vor über 25 Jahren mit der Feierlichen Ökumenischen Donausegnung aufgenommen. Sie setzten damit ein großes Zeichen christlicher Schöpfungsverantwortung in der niederbayerischen Region im Bemühen um den Erhalt der letzten 70 Kilometer noch frei fließender Donau. Die Gebete zur „Bewahrung der Schöpfung“ seien auch nach dem Ende der Diskussion um den Ausbau der Donau mehr denn je aktuell und dringend geboten, hebt der Ökumenische Aktionskreis „Lebendige Donau“ hervor, sei es im Hinblick auf den Klimawandel oder die Coronapandemie. Deshalb wird es an der Donau in Niederalteich und Oberalteich weiterhin die Schöpfungsgebete geben.
Text: Marlis Thalhammer/Ökumenischer Aktionskreis „Lebendige Donau“