
Dank bewährter Ordner aus dem Pfarrgemeinderat wie Herbert Wirth und Edeltraud Thomas konnte der Ansturm auf den Erntedankgottesdienst in Sankt Paul nach geltenden Corona-Regeln bewältigt werden. Zahlreiche Familien mit Kindern feierten die vom Familiengottesdienstteam, dem auch die Leiterin des Kindergartens Sankt Nikola, Frau Michaela Bloch angehört, einfühlsam vorbereitete Heilige Messe mit.
Auch etliche Kursteilnehmer der vor kurzem eröffneten Home-Base, der Jüngerschaftsschule am Domplatz, waren dabei. Mit viel Liebe hatte die Mesnerin Frau Anna Himsl unter Mithilfe von Frau Martina Gassmann den Erntealtar aufgebaut, aus dem sich die Kinder nach dem Gottesdienst eifrig bedienten (siehe Foto).
Pfarrer Dr. Michael Bär erinnerte an den Heiligen Franz von Assisi, der durch sein bedürfnisloses Leben Zeugnis für Christus ablegte. Papst Franziskus hat sich nicht zufällig den Namen des „Poverello“, des Armen gegeben. Der Papst benannte auch seine weltweit beachtete Enzyklika zur Ökologie nach den ersten Worten des Schöpfungshymnus des Heiligen: Laudato Si! Sei gelobt! In der von der Familie Eser betreuten Jahreskrippe von Sankt Paul ist derzeit dargestellt, wie Franz den Vögeln predigt.
Nach der von Dr. Roland Feucht musikalisch stimmig begleiteten Messe öffnete sich die Pforte zum sonnendurchfluteten Hof und alle waren eingeladen bei einem Getränk und einer Scheibe Brot vom Erntealtar zur Agape zu verweilen. Die Gemeindereferentin Julia Weidinger hatte mit Praktikantin Katharina Zeitel und Mitgliedern des Pfarrgemeinderates dafür gesorgt, dass niemand leer ausging. Die Kinder sammelten auf Einladung des Pfarrers begeistert Kastanien, die derzeit massenhaft die Pfarrwiese bedecken. Die Erntedankfeier war ein gelungenes Beispiel der Gastfreundschaft der Gemeinde von Sankt Paul.
Text: Dompropst Dr. Michael Bär