Soziales

„Weiterhin Gutes tun“

Redaktion am 06.10.2021

S17 Kuratorium Foto: Kolping
Wollen mit der Stiftung unbürokratisch helfen (v.l.): Diözesan-Geschäftsführerin Anna Kasberger mit den neu berufenen Kuratoriumsmitgliedern Diözesanpräses Sebastian Wild, Manfred Kronschnabel, Hildegard Forster und Roland Kronawitter.

Seit über 40 Jahren gibt es den Verein Kolping-Haus für das Leben e.V. Am 10. Oktober 1980 wurde dieser in Pfarrkirchen auf Initiative des damaligen Diözesanpräses Msgr. Hans Stadler aus der Taufe gehoben.

In ers­ter Linie rich­te­te sich die Ziel­set­zung des Ver­eins damals im Zuge der Debat­te um den § 218 auf den Schutz des unge­bo­re­nen Lebens. Wört­lich heißt es in der Sat­zung: Er will Frau­en, die wäh­rend der Schwan­ger­schaft oder bei Sor­ge für ihre Kin­der in Not oder Bedräng­nis gera­ten sind und Fami­li­en, die sich in sozia­ler Not befin­den, Hil­fe anbie­ten, um deren Not zu lindern.“

Ins­be­son­de­re durch den Betrieb einer Kin­der­ta­ges­stät­te in Pas­sau hat der Ver­ein allein­er­zie­hen­den Müt­tern jahr­zehn­te­lang die Mög­lich­keit der Exis­tenz­si­che­rung gebo­ten. Nach­dem die­ses Her­zens­pro­jekt nach 35 Jah­ren 2018 aus diver­sen Umstän­den wie Miet­erhö­hung und Raum­kon­zept been­det wer­den muss­te, währ­te die Zeit des Still­stan­des im Ver­eins­vor­stand aller­dings nicht lan­ge. Sehr schnell begann hier die Idee zu rei­fen, den Grund­ge­dan­ken des Ver­eins Kol­ping-Haus für das Leben e.V. als För­der­ver­ein für Kin­der, Jugend­li­che, Frau­en und Fami­li­en wei­ter­zu­ver­fol­gen und sich durch eine neu zu grün­den­de Stif­tung wei­ter­hin für das Leben im Bis­tum Pas­sau einzusetzen. 

So wur­de nach eini­ger Pla­nungs­zeit im Sin­ne des Ver­eins­ge­dan­kens von der Mit­glie­der­ver­samm­lung im Som­mer 2021 die Grün­dung einer unselbst­stän­di­gen Kol­ping-Stif­tung für das Leben im Bis­tum Pas­sau“ im Rah­men der Gemein­schafts­stif­tung des Kol­ping­wer­kes Deutsch­land beschlos­sen. Die Stif­tung macht es sich ins­be­son­de­re zur Auf­ga­be, in Not gera­te­nen Frau­en und Män­nern, Fami­li­en und Allein­er­zie­hen­den unter die Arme zu grei­fen. Der Ver­ein Kol­ping-Haus für das Leben e.V. bleibt dabei erhal­ten und kann mit Hil­fe der Stif­tung künf­tig unbü­ro­kra­tisch Hil­fe leisten.

Ein ganz wich­ti­ges Ele­ment in der Stif­tungs­ar­beit wer­den die Kol­pings­fa­mi­li­en im Bis­tum Pas­sau ein­neh­men: Die Kol­pings­fa­mi­li­en haben einen Ein­blick in die Not­si­tua­tio­nen vor Ort und erfah­ren am schnells­ten, wo Hil­fe benö­tigt wird; sie kön­nen bei För­der­an­trä­gen unter­stüt­zen und bei der Über­mitt­lung von Gel­dern hel­fen. Wir sind über­zeugt, dass durch die Zusam­men­ar­beit mit unse­ren Kol­pings­fa­mi­li­en im Rah­men der Kol­ping-Stif­tung wei­ter­hin sehr viel Gutes für Frau­en, Män­ner und Fami­li­en im Bis­tum Pas­sau geleis­tet wer­den kann.“, so Ver­eins­vor­sit­zen­de Hil­de­gard Forster. 

Die ers­ten vom Diö­ze­san­vor­stand im Sep­tem­ber beru­fe­nen Stif­tungs­ku­ra­to­ri­ums­mit­glie­der – aktu­ell bestehend aus der Ver­eins­vor­sit­zen­den Hil­de­gard Fors­ter, dem Diö­ze­san­prä­ses Sebas­ti­an Wild, stellv. Ver­eins­vor­sit­zen­den Roland Kro­na­wit­ter und Schatz­meis­ter Man­fred Kron­schna­bel sowie Chris­toph Ober­may­er aus der Kol­pings­fa­mi­lie Sim­bach – freu­en sich sehr auf die Zusam­men­ar­beit mit den Kol­pings­fa­mi­li­en und auf die neue Her­aus­for­de­rung der Stif­tungs­ar­beit. n

Sie wol­len mehr über unse­re Stif­tungs­ar­beit erfah­ren? Dann mai­len Sie uns ger­ne unter kolping@​bistum-​passau.​de oder rufen Sie uns an: 0851 3937361

Text: Kol­ping

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