
Helene Uhrmann-Pauli hat die Familienpastoral im Bistum Passau über viele Jahre entscheidend mitgeprägt. Mit einem Wortgottesdienst und einer kleinen Feier ist sie nun in den Ruhestand verabschiedet worden.
Eigentlich wollte Helene Uhrmann-Pauli ja Restauratorin werden. Doch dann las sie in der Zeitung einen Bericht über Marianne Milz, die erste Pastoralreferentin im Bistum Passau, – und ein neuer Traumberuf setzte sich in ihrem Kopf fest. Im stark von Männern dominierten Dienst in der Kirche legte sie eine außergewöhnliche Karriere hin. Nach Stationen in der Jugendseelsorge und in der Pfarrei war sie über viele Jahre Leiterin des Referats Ehe, Familie, Kinder sowie stellvertretende Hauptabteilungsleiterin. Dass sie dabei offensichtlich vieles richtig gemacht hat, belegten die vielen von Herzen kommenden Würdigungen bei ihrem Abschied vom Bischöflichen Ordinariat. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Weggefährten, Freunde und Hauptabteilungsleiter Domdekan Dr. Hans Bauernfeind umrissen den Werdegang Uhrmann-Paulis und skizzierten ihre Erfolge. Zudem ließen sie sie mit mehreren wunderbar choreographierten Nummern des„Zirkus Paulini“ hochleben.