Bistum

Hochfest Pfingsten

Stefanie Hintermayr am 27.05.2019

190520_Hochfest Pfingsten_Friedenstaube

Das Pfingstfest gilt als „Geburtstag der Kirche“ – genau 50 Tage nach Ostern. Es ist das Fest der Sendung des Heiligen Geistes und soll für alle Christen eine Stärkung sein. Dargestellt wird der Heilige Geist ganz unterschiedlich: als Feuerzungen, weiße Taube oder stürmisches Brausen.

Stichwort Pfingsten

50 Tage nach Ostern fei­ert die Kir­che die Sen­dung des Hei­li­gen Geis­tes, wie es Jesus ver­spro­chen hat. Das Pfingst­fest gilt als der Geburts­tag der Kir­che. Der Hei­li­ge Geist wird in unter­schied­li­chen Bil­dern dar­ge­stellt: Als bren­nen­des Feu­er oder in Feu­er­zun­gen“, als wei­ße Tau­be oder stür­mi­sches Brau­sen des Windes.

Die Apos­tel­ge­schich­te berich­tet, dass sich die Jün­ger Jesu nach dem Kreu­zes­tod Jesu zunächst ver­un­si­chert hin­ter ver­schlos­se­ne Türen“ zurück­ge­zo­gen hat­ten. Sie hat­ten Angst, gefan­gen genom­men zu wer­den. In die­se been­gen­de Situa­ti­on hin­ein sen­det Jesus den Jün­gern den Hei­li­gen Geist. Wört­lich heißt es (Apos­tel­ge­schich­te 2, 1 – 4): Da kam plötz­lich vom Him­mel her ein Brau­sen, wie wenn ein hef­ti­ger Sturm daher fährt, und erfüll­te das gan­ze Haus, in dem sie waren. Und es erschie­nen ihnen Zun­gen wie von Feu­er, die sich ver­teil­ten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nie­der. Alle wur­den mit dem Hei­li­gen Geist erfüllt und began­nen, in frem­den Spra­chen zu reden, wie es der Geist ihnen ein­gab.“ Die Jün­ger stürm­ten auf die Stra­ßen Jeru­sa­lems und brach­ten die Fro­he Bot­schaft zu den Men­schen. Sie berich­te­ten von der gött­li­chen Sen­dung des Hei­li­gen Geis­tes und ihren Erfah­run­gen mit dem auf­er­stan­de­nen Herrn Jesus Christus.

Die Sen­dung des Hei­li­gen Geis­tes bedeu­tet, dass das Evan­ge­li­um zu allen Men­schen in allen Spra­chen gebracht wer­den kann und soll. Im Hei­li­gen Geist ver­mag die Mensch­heit eins zu wer­den und einen gemein­sa­men Weg zu gehen, der Frie­den und Men­schen­wür­de, Frei­heit und Mensch­lich­keit garan­tiert – wie es dem Wil­len Got­tes ent­spricht. Das Mit­ein­an­der von Got­tes­lie­be und Nächs­ten­lie­be ist der Weg der Kir­che. Das Pfingst­fest soll zugleich eine Stär­kung für alle Chris­ten sein, Jesus im All­tag mit neu­em Mut und neu­em Elan nach­zu­fol­gen. Got­tes Geist geht mit ihnen.

Glaube erklärt – Pfingsten

Allein schon der Ver­gleich mit dem Geburts­tag der Kir­che“ zeigt die gro­ße Bedeu­tung des Pfingst­fests für Chris­ten. So vie­les steckt in die­sem Fest, unzäh­li­ge Geschich­ten, Bräu­che und Tra­di­tio­nen. Dom­de­kan Dr. Hans Bau­ern­feind erklärt es hier genau:

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Pfingsten in Passau

  • Sonn­tag, 9. Juni, 9.30 Uhr im Ste­phans­dom: Pon­ti­fi­kal­amt mit Bischof Ste­fan Oster am Pfingstsonntag
  • Mon­tag, 10. Juni, 9.30 Uhr im Ste­phans­dom: Got­tes­dienst am Pfingstmontag

Pfingsten - und das Sakrament der Firmung

Das Pfingst­fest und das Sakra­ment der Fir­mung sind eng mit­ein­an­der ver­wo­ben. Die Fir­mung ver­mit­telt in beson­de­rer Wei­se den Hei­li­gen Geist, der den Apos­teln an Pfings­ten geschenkt wur­de. Er soll die Firm­lin­ge ermu­ti­gen, stär­ken und zu einem bewuss­ten Leben als Chris­ten in der Nach­fol­ge Jesu Chris­ti beauf­tra­gen. Seit 2019 gilt im Bis­tum Pas­sau die Fir­mung ab 16 Jah­ren. Mehr dazu hier:

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