
Das Bistum Passau und der Diözesan-Caritasverband unterstützen die Opfer der Hochwasserkatastrophe mit einer Soforthilfe in Höhe von 35.000 Euro. Die Mittel werden den in Not geratenen Menschen über Caritas international zur Verfügung gestellt. Die Verwurzelung der Caritas in allen Regionen bis hin zu kleinen Gemeinden mit der entsprechenden Ortskenntnis garantiert die bedarfsgerechte Verwendung der Spendengelder. Caritas und Bistum Passau rufen zu Spenden auf.
Bistum und Caritas Passau unterstützen die Flutopfer - Spenden über Caritas international erbeten
Angesichts der unvorstellbaren Katastrophe liefen technische Hilfen auch aus Passau an. Koordiniert durch Caritas international werden Trocknungsgeräte und Notstromaggregate von Passau über die Malteser ins Flutgebiet transportiert.
Über Caritas international sind gleich in den ersten Tagen die Erfahrungen der Passauer Caritas aus den Hochwasserkatastrophen 2013 und 2016 abgerufen worden. Den Caritas-Verantwortlichen für die Fluthilfe in Köln und Aachen wurden die damaligen Hilfsangebote der Caritas Passau vermittelt. Mario Götz, damals Koordinator der Fluthilfe, hat ihnen erläutert: Es habe sich ganz deutlich gezeigt, wenn die Hilfsorganisationen „mit Blaulicht“, wie THW, Feuerwehren, Bundeswehr und viele andere ihren Einsatz abschließen, vertrauen die Betroffenen auf die Hilfe der Caritas, um den Wiederaufbau anzugehen. Da geht es um die Organisation der Sofort-Hilfen, persönliche Begleitung vor Ort, Antragshilfen bis hin zu regelmäßigen Treffpunkten für die Opfer. Die Fluthilfe-Koordinatoren der Caritas in betroffenen Regionen sollen damit die Nachsorge, den Wiederaufbau, auch die Trauerarbeit, bewältigen helfen.
Spendenkonto:
Caritas international
Stichwort: Fluthilfe Deutschland CY00897
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
Text: Caritasverband für die Diözese e.V.