
Zur Herbst-Diözesankonferenz 2020 trafen sich die Verantwortlichen der Kolpingjugend im Bistum Passau in der Burghausener Jugendherberge. Der Rückblick auf das vergangene Halbjahr zeigte, dass etliche Aktivitäten wegen der Corona-Pandemie entfallen mussten.
Stattdessen gab es seitens der Kolpingjugend aber Angebote vor Ort. So konnten Leute ihre Einkäufe von der Kolpingjugend erledigen lassen oder es gab andere Hilfeleistungen. Etliche Kolpingjugend-Gruppen trafen sich nicht mehr in Gruppenstunden, sondern per Video- oder Telefonkonferenz. Die Zeit wurde genutzt, um vergangene Aktivitäten zu reflektieren und abzuschließen sowie vor allem für die kommenden Monate neue Pläne zu schmieden.
Die diözesane Kolpingjugend organisierte für Kinder und Jugendliche eine Online-Pfingstfreizeit mit vielen Angeboten auf Instagram. Diözesanpräses Peter Meister bedankte sich bei dieser Gelegenheit ganz herzlich bei der erweiterten Diözesanleitung mit Sebastian Hartl (Heiligkreuz), Justus Babl (Marktl), sowie Fabian Leis (Landau) und Viktoria Asen (Vilshofen). Sie erhielten von Diözesanpräses Meister für ihr Engagement in diesen schwierigen Zeiten als kleine Anerkennung einen Kolping-Schnuffi überreicht. Ebenso wurde Stefan Wenninger (Landau) für seine Beiträge auf Instagram gedankt.
Ein Wort des Mutes sprachen den Gruppenverantwortlichen die Gäste der Diözesankonferenz zu. Die Landesleiterin der Kolpingjugend Bayern, Katharina Maier, sowie Jugendpfarrer und BDKJ-Präses Wolfgang de Jong dankten den Leitungsverantwortlichen für ihr Engagement und motivierten sie auch in dieser bewegten Zeit die Jugendarbeit nicht zu vernachlässigen. Diözesanvorsitzender Stephan Kroneder (Vilshofen) hob ebenfalls den Einsatz der Kolpingjugend in Corona-Zeiten hervor und würdigte das Engagement insbesondere auch in der Einen-Welt-Arbeit.
Mit dem am 24. Oktober in Marktl startenden Gruppenleiterausbildung steigt die Kolpingjugend in das Programm des nächsten Arbeitsjahres ein. Für 2021 wurde wieder ein umfangreiches diözesanes Programm beschlossen, in der Hoffnung, dass Corona eine Durchführung möglich macht. Neben den Gruppenleiterkursen soll es spezielle Fortbildungsangebote für bereits ausgebildete Jugendleiter geben. Fest im Programmangebot steht die traditionelle Pfingstfreizeit im Jugendzeltdorf Rannasee. Außerdem sind eintägige Erlebnis- und Abenteuertage in den Schulferien geplant.
Aus den Erfahrungen der Kommunikation zu Corona-Zeiten heraus wird sich die Kolpingjugend im Bistum Passau um ein noch effizienteres Kommunikationssystem für die Zukunft kümmern, damit Nachrichten für die Kinder und Jugendlichen schneller die Runde machen und möglichst alle Mitglieder erreichen. Mit dem erfolgreichen Einstieg bei den sozialen Medien mit Instagram und Facebook ist schon mal ein Anfang gemacht.
Text: Kolping in der Diözese Passau