
Bischof Stefan Oster feierte am Samstag, den zweiten Februar, einen Pontifikalgottesdienst im Stephansdom mit zahlreichen Ordensleuten und Gläubigen. 40 Tage nach der Geburt sind Maria, Josef mit Jesus in den Tempel gegangen, so wird das Fest immer am 40 Tag nach Weihnachten gefeiert. Im Evangelium ist vom „Licht“ die Rede, als die Heilige Familie im Tempel auf den Propheten Simeon trifft. Simeon nannte das Kind „ein Licht, das die Heiden erleuchtet“. Das Licht symbolisiert seitdem die neue Hoffnung, die durch den Gottessohn in die Welt gekommen ist.
Seit 1997 ist der zweite Februar auch der Tag des geweihten Lebens, der Ehrentag für Ordensleute und Geistliche, die in einer Gemeinschaft leben. Der damalige Papst Johannes Paul II hat ihn dazu ausgerufen, um die Wertschätzung von Orden und anderen Gemeinschaften geistlichen Lebens, zu fördern. So wird am zweiten Februar in der katholischen Kirche, seitdem das Fest der Darstellung des Herrn und der Tag des geweihten Lebens gefeiert.
Vor dem Gottesdienst wurden traditionell die Kerzen geweiht, bevor die Gläubigen mit einer feierlichen Lichterprozession in den Dom einzogen.
Bischof Oster an die Ordensfrauen und Männer in seiner Predigt, anlässlich des Tags des geweihten Lebens: „Die Keuschen sind nicht die Lieblosen. Die Keuschen sind die, die Gott und den anderen und die Erde um ihrer selbst lieben. Und die, die überall lernen die Spuren der Herrlichkeit Gottes zu erkennen und hervor zu lieben, heraus zu lieben.“
Die ganze Predigt von Bischof Stefan können Sie hier nachhören:
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Mit dem Spenden des Blasiussegen endete der Lichtmessgottesdienst. Der Blasiussegen geht zurück auf den Bischof und Arzt Blasius aus dem armenischen Sebaste, der um das Jahr 316 starb. An den Heiligen wird jedes Jahr am 3. Februar erinnert.