Viele Menschen hatten sich in den vergangenen Jahren kraftvoll für den Erhalt einer auch künftig bewohnbaren Erde engagiert. Sie führten aufrüttelnde Aktionen durch und konfrontierten die Gesellschaft mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer Zeit. Auch Papst Franziskus hat sich mit seiner Enzyklika Laudato sì eindeutig für den Schutz der Schöpfung positioniert. Doch bei vielen sind die psychischen Kräfte zum Weiterkämpfen erschöpft. Gerade die, die am leidenschaftlichsten gekämpft hatten, sind am stärksten von Resignation bedroht. Sie konstatieren, dass die Menschheitsfamilie versagt habe oder dass es unmöglich sei, innerhalb des Systems grundlegende Fortschritte im Klimaschutz zu erwirken.
Natürlich haben wir die Bilder noch vor Augen, als sich die Delegierten der Klimakonferenz in Paris 2015 unter Tränen umarmten …