Das glauben wir

Es kommt Segen!

Redaktion am 20.12.2024

241222 Predigt Bauernfeind hp Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Mit der Geburt Jesu Christi kommt Segen des Himmels in die Welt! An Weihnachten tritt er unter uns auf als jemand, der absolut liebt, der unendlich mitfühlt und versteht, der barmherzig ist, der tröstet, der mitleidet, sich mitfreut und einfach an unserer Seite bleibt. Ein Impuls zum 4. Advent am 22. Dezember 2024 von Domdekan Hans Bauernfeind.

In der U‑Bahn kommt ein älte­rer Mann in den Wagon. Die obe­re Fens­ter­lu­ke ist gekippt. Es zieht. Er schließt das Fens­ter. Eine Frau öff­net es wie­der. Ihr ist es zu sti­ckig. Es ent­steht ein Streit. Wut­ent­brannt steigt die Frau bei der nächs­ten Sta­ti­on aus. Der Mann bleibt und ärgert sich mäch­tig. – Begeg­nun­gen von Men­schen kön­nen so enden. Bekannt­lich wirkt sich Streit sehr nega­tiv aus. Ener­gie geht ver­lo­ren. Der Rest des Tages steht unter dunk­len Wol­ken. Der gan­ze Mensch ist geschwächt.

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Heu­te im Evan­ge­li­um tref­fen sich zwei Frau­en, die schwan­ger sind: Maria mit Jesus, Eli­sa­beth mit Johan­nes. Mit den Frau­en kommt es auch zur Begeg­nung zwi­schen Jesus und Johan­nes. Jesus steht im Mit­tel­punkt. Das Kind Eli­sa­beths, Johan­nes, hüpft vor Freu­de in ihrem Leib. Wer Jesus begeg­net, muss sich nicht ärgern. Wer ihn trifft, bekommt Ener­gie zuge­führt. Schon vor der Geburt zeigt sich: Gott kommt, um den Men­schen eine Begeg­nung zu schen­ken, die auf­at­men lässt, die Ener­gie zuführt, die auf­rich­tet und belebt. In Jesus, dem Sohn Got­tes, tritt unter uns jemand auf, der abso­lut liebt, der unend­lich mit­fühlt und ver­steht, der barm­her­zig ist, der trös­tet, der durch dick und dünn mit­geht, mit­lei­det, sich mit­freut, ein­fach an der Sei­te bleibt – wenn ich mich danach sehne.

Wohin Jesus kommt, wo er zuge­las­sen ist, wo er ersehnt und erhofft wird, dort füllt sich das Leben mit Segen. Dar­um kann Eli­sa­beth zu Maria spre­chen: Geseg­net bist du unter den Frau­en und geseg­net ist die Frucht dei­nes Lei­bes.“ (Lk 142)

Unter die­sem Vor­zei­chen schau­en wir auf das Weih­nachts­fest. Zu uns allen kommt der Got­tes­sohn Jesus Chris­tus, gebo­ren von der Jung­frau Maria. Wir dür­fen uns vol­ler Hoff­nung dem Kind nähern, in dem Gott uns ent­ge­gen­kommt. Mit ihm kommt der Segen vom Him­mel zu uns. Wie immer es uns geht, wie immer wir unser Leben erfah­ren: Es kommt der Segen zu uns – zu ihnen und mir. 

Hans Bau­ern­feind
Dom­de­kan

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