Das glauben wir

Nutz deine Zeit!

Redaktion am 20.03.2025

250323 Predigt Ederer title2 Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Die Fastenzeit erinnert uns, dass wir nur eine begrenzte Zeit auf Erden geschenkt bekommen haben. Aber: Gott hat Geduld mit uns. Er gibt uns die Zeit, uns immer wieder neu auf das Evangelium auszurichten auf dem Weg unseres Christseins. Nutzen wir sie! Ein Impuls zum 23. März 2025 von Generalvikar Josef Ederer.

Beden­ke, Mensch, dass du Staub bist und wie­der zum Staub zurück­keh­ren wirst.“ – Kehr um und glaub an das Evan­ge­li­um.“ Mit die­sen Wor­ten zur Aschen­auf­le­gung beginnt am Ascher­mitt­woch die Fas­ten­zeit. Wir wur­den erin­nert, dass wir auf die­ser Welt nur eine begrenz­te Zeit geschenkt bekom­men haben, in der wir unser Leben gestal­ten und ver­bun­den mit Gott leben dür­fen und sollen.

Zei­ten, wie die Fas­ten­zeit laden in beson­de­rer Wei­se ein, uns das wie­der bewusst zu machen und uns neu am Evan­ge­li­um zu ori­en­tie­ren und aus­zu­rich­ten. In der kom­men­den Woche ist schon wie­der die Halb­zeit der dies­jäh­ri­gen Fas­ten­zeit. Zeit für eine Zwi­schen­bi­lanz. Wie weit bin ich gekom­men mit mei­nen Vor­sät­zen? Sind schon Früch­te gewach­sen – im Blick auf mei­ne Bezie­hung zu Gott, auf die Bezie­hung zu Mit­men­schen, in mir selber?

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Im heu­ti­gen Evan­ge­li­um erzählt Jesus in einem Gleich­nis von einem Mann, der in sei­nem Wein­berg einen Fei­gen­baum gepflanzt hat. Drei Jah­re lang kommt er und schaut nach, ob er Früch­te trägt, aber er fand kei­ne. Im drit­ten Jahr sagt er zu sei­nem Win­zer: Hau ihn um! Was soll er wei­ter dem Boden sei­ne Kraft neh­men?“ Der Win­zer erwi­der­te ihm: Herr, lass ihn die­ses Jahr noch ste­hen; ich will den Boden um ihn her­um auf­gra­ben und dün­gen. Viel­leicht trägt er in Zukunft Früch­te; wenn nicht, dann lass ihn umhauen!“

Die­ses Gleich­nis steht einer­seits für die gött­li­che Geduld mit uns Men­schen. Er schenkt uns Zeit uns an ihm aus­zu­rich­ten, in der Lie­be zu ihm zu wach­sen, Gutes zu tun, die Welt in sei­nem Sin­ne zu gestal­ten, Frie­den zu stif­ten, Ver­söh­nung zu schen­ken und dort umzu­keh­ren, wo Wege in die fal­sche Rich­tung füh­ren. Gott hat gro­ße Geduld. Doch so groß sie auch ist, sie ist auch begrenzt. Das Gleich­nis macht auch das deut­lich: Wenn kei­ne Früch­te kom­men, wird der Fei­gen­baum gefällt! Irgend­wann ist es zu spät. Dar­um: Nüt­zen wir die Zeit, die uns geschenkt ist! Kon­kret bezo­gen auf die Fas­ten­zeit, die Halb­zeit, die wir auf Ostern hin noch haben!

Josef Ede­rer
Gene­ral­vi­kar

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