
Noch immer wünschen sich Kinder und Jugendliche ein gelingendes Familienleben. Nur die Familie kann tiefe Geborgenheit schenken und den Mut, die Welt zu entdecken. Sie ist definitiv kein Auslaufmodell! Ein Impuls zum Fest der Heiligen Familie am 29. Dezember 2024 von Franz Haringer, Leiter des Papsthaus-Geburtshauses Marktl a.I.
Weihnachten – das ist für viele Zeitgenossen schon wieder abgehakt. Die Schaufenster werden umdekoriert. Silvester steht vor der Tür. Und mancher Baum fängt auch schon zu nadeln an. Doch die Kirche feiert noch zwei Wochen lang Weihnachten. Sie nimmt sich Zeit, um vor der Krippe zu stehen, zu schauen und nachzudenken.
Heute feiern wir das Fest der Heiligen Familie. Wir schauen noch einmal auf Maria, Josef und das Jesuskind. Eine junge Familie wird uns da als Vorbild gezeigt. Eine Familie, bei der nicht alles glatt und nach Plan verlief: Da ist die plötzliche Schwangerschaft von Maria, die sich ganz Gott zur Verfügung gestellt hatte. Und da sind die bohrenden Fragen ihres Verlobten Josef und die durchkreuzten gemeinsamen Zukunftspläne. Eine „Heilige Familie“, die durchaus mitten im Leben steht!
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
Und eine Familie, die zusammenhält. Immer noch wünschen sich die meisten Jugendlichen ein gelingendes Familienleben, in dem die Generationen miteinander leben und voneinander lernen. Ein stabiles Zuhause ist und bleibt das Wichtigste, was der Vater und die Mutter einem Kind mit auf den Weg geben können. Lassen wir uns nicht einreden, dass die Familie aus Vater, Mutter und Kindern ein Auslaufmodell ist! Nur die Familie kann den Kindern tiefe Geborgenheit geben und zugleich den Mut, die Welt zu entdecken.
Und Eltern, die ihren Kindern auch von Weihnachten und von der Menschwerdung Gottes erzählen, geben den Kindern auch eine Freude und eine Hoffnung auf Gott mit, die sie stärkt für ein selbstbewusstes und frohes Leben.
In diesem Sinn: Weiter eine frohe Weihnachtszeit und einen gesegneten Sonntag!
Franz Haringer
Leiter Papst-Geburtshaus Marktl a.I.