
In der Woche vom Buß- und Bettag am Mittwoch, den 22. November, beteiligt sich das Bistum Passau an der weltweiten Aktion „Red Wednesday“ von KIRCHE IN NOT. Unter anderem gibt es am 24. November einen „Abend der Zeugen“ im Dom mit einem Zeugnis von Sebastian Shaw, einem katholischen Erzbischof von Lahore (Pakistan), unter der Leitung von Dompropst Michael Bär.
Am diesjährigen evangelischen Buß- und Bettag am Mittwoch, den 22. November lädt das katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT zum „Red Wednesday“ (zu Deutsch „Roter Mittwoch“) ein. An diesem „Roten Mittwoch“ werden weltweit Kathedralen, Kirchen, Klöster, Monumente und öffentliche Gebäude sowohl innen als auch außen rot angestrahlt. Damit soll auf das Schicksal von Millionen verfolgter, unterdrückter und bedrohter Christinnen und Christen aufmerksam gemacht werden. Auch das Bistum Passau beteiligt sich an dieser großen Solidaritätsaktion, die ein Zeichen für die Einheit der Christen weltweit setzen will. So wird es im Passauer Stephansdom unter der Leitung von Dompropst Michael Bär am Freitag, den 24. November einen „Abend der Zeugen“ im Dom mit einem Zeugnis von Sebastian Shaw, einem katholischen Erzbischof von Lahore (Pakistan) geben. Shaw ist einer der „Gäste der Weltkirche“ der Red-Wednesday-Aktion, die zu diesen „Abenden der Zeugen“ die teilnehmenden Bistümer deutschlandweit bereisen, neben Passau so beispielsweise auch Regensburg.
„Hunderte Millionen Christen leben rund um den Erdball in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden.”
Gemeinsam gegen Christenverfolgung
Inzwischen beteiligen sich rund 130 Pfarreien (Stand 16.11.) in ganz Deutschland an der Red-Wednesday-Aktion. Auch die Pfarreien im Bistum Passau sind dazu eingeladen, sich zu beteiligen und damit ihr Zeichen der Solidarität zu setzen. Die Anmeldung sowie alle weitere Informationen gibt es hier als Download:
Hintergrund zum „Red Wednesday“
Seit 2015 lenkt KIRCHE IN NOT mit dem „Red Wednesday“ die mediale Aufmerksamkeit auf das Schicksal verfolgter und benachteiligter Christen weltweit und setzt damit ein Zeichen für Menschenrecht und Religionsfreiheit. Zu den berühmtesten, rot angestrahlten Bauwerken zählen bisher u.a. das Kolosseum und der Trevi-Brunnen in Rom, die Christusstatue in Rio de Janeiro sowie in Deutschland die Kathedralen in Augsburg, Paderborn, Passau und Regensburg. In diesen und vielen weiteren Kirchen werden im Rahmen der Red-Wednesday-Aktion auch die „Abende der Zeugen“ abgehalten, bei denen „Gäste der Weltkirche“ von Christenverfolgung und ‑diskriminierung in ihren Heimatländern berichten. Alle weiteren Informationen gibt es hier auf der Internetseite des „Red Wednesday“ und der Seite von KIRCHE IN NOT: