
Angesichts der schweren Erdbeben in Syrien und der Türkei ruft die Deutsche Bischofskonferenz zu einer Sonderkollekte in allen katholischen Gottesdiensten auf. Im Bistum Passau wird diese in den Pfarrgemeinden in den Gottesdiensten zum 3. Fastensonntag (11./12.März) stattfinden.
Mit den Einnahmen aus der Kollekte sollen die Hilfsmaßnahmen für die Opfer der Katastrophe fortgeführt und verstärkt werden. Die gesammelten Gelder werden den katholischen Hilfsorganisationen, die in der Region tätig sind – vor allem Caritas international –, zur Verfügung gestellt.
Zur Sonderkollekte erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing: „Noch immer erreichen uns erschreckende Bilder und Nachrichten aus dem syrischen und türkischen Erdbebengebiet. Die Zerstörungen sind kaum vorstellbar. Mit rund 47.000 Toten und Hunderttausenden Obdachlosen ist diese Naturkatastrophe zu einer gigantischen humanitären Katastrophe geworden. Unser Gebet gilt den Verstorbenen und deren Angehörigen, gerade auch den Betroffenen der neuen Beben.
Unsere materielle Unterstützung für die Ärmsten der Armen ist weiterhin unverzichtbar. Solidarität ist das Gebot der Stunde. Ich bin dankbar, dass die Bistümer schnell und unbürokratisch finanzielle Hilfe für die Region zur Verfügung gestellt haben. Auch die Spendenaufrufe der Hilfsorganisationen finden hohe Resonanz. Aber wir merken, wie viel Not noch gelindert werden muss.
Daher rufen die deutschen Bischöfe die Gläubigen zu einer Sonderkollekte am Beginn der Fastenzeit auf. Syrien und die Türkei dürfen nicht vergessen werden.“
Hinweis: Die Deutsche Bischofskonferenz ruft bundesweit für den 2. Fastensonntag (4./5. März 2023) zu dieser Sonderkollekte auf. Weil in Bayern an diesem Sonntag die Caritas Frühjahrssammlung mit entsprechender Kollekte in den Gottesdiensten beginnt, findet im Bistum Passau die Sonderkollekte am 3. Fastensonntag statt.
Quelle: dbk