Bistum

Wallfahrt nach Bosnien-Herzegowina und Kroatien

Tamina Friedl am 03.09.2019

Wallfahrt_Bosnien Foto: Tina Feilmeier

Am Pfingstmontag machte sich eine 26-köpfige Gruppe aus den Pfarreien Hohenau und Schönbrunn, Langdorf und Regen auf zur 5-tägigen Wallfahrt nach Medjugorje und Selce.

Orga­ni­siert wur­de die Rei­se von Fritz Gei­er, der auch den Bus fuhr, und sei­ner Frau Sabi­ne Kraus, die auch bes­tens für das leib­li­che Wohl sorg­ten. Geist­lich beglei­tet wur­de die Fahrt vom Hohen­au­er Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu, der jeden Mor­gen den Tag mit einer klei­nen Mor­gen­an­dacht begann. 

Ers­tes Ziel war der im süd­li­chen Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na gele­ge­ne Mari­en­wall­fahrts­ort Med­jug­or­je. Nach einer lan­gen Fahrt wur­den dort die Qua­tie­re bezo­gen. Am nächs­ten Tag ging es bei 37° C zum Kreuz­berg. Ein lan­ger, stei­ler und stei­ni­ger Weg, gesäumt von Oli­ven- und Gra­nat­ap­fel­bäu­men, führ­te zum Gip­fel. Auf den Kreuz­weg­sta­tio­nen wur­de mit Gebe­ten von Pfar­rer David kurz inne­ge­hal­ten. Am Gip­fel ange­kom­men bot sich ein atem­be­rau­ben­der Blick über den Ort Med­jug­or­je, die Wein­ber­ge und die sonst kar­ge, rot­san­di­ge, ber­gi­ge Gegend. In das Gip­fel­kreuz wur­de eine Reli­quie des Kreu­zes Chris­ti ein­ge­mau­ert. Der größ­te Teil des Kreu­zes befin­det sich in Rom. Die ein­ge­mau­er­te Reli­quie erhielt Med­jug­or­je als Geschenk von Rom. Am Abend ging es dann zum Erschei­nungs­berg. Den Ort der Erschei­nung erreicht man über einen stei­len und stei­ni­gen Pfad, der von unzäh­li­gen Pil­gern aus aller Welt täg­lich began­gen wird. 1981 ist Maria in der ärm­li­chen Gegend sechs Hir­ten­kin­dern erschie­nen, die auf dem Berg gera­de die Scha­fe hüte­ten. An die­ser Stel­le wur­de eine Mari­en­sta­tue errich­tet. Die Grup­pe war beein­druckt von dem beson­de­ren Ort und der Atmosphäre.

Nach dem Besuch der Deut­schen Mes­se ging es am nächs­ten Tag nach Kroa­ti­en in den Ort Sel­ce in der Kvar­ner Bucht. Von dort aus besich­tig­ten die Pil­ger die gegen­über­lie­gen­de Insel Krk und den Ort Punat. Wei­ter ging es mit dem Boot zur Klos­ter­in­sel Kosljun. Danach fuhr die Grup­pe in das male­ri­sche Städt­chen Vrb­nik und kehr­te in einem Wein­kel­ler mit klei­ner Wein­pro­be und Brot­zeit ein. Es ging in die beschau­li­che Hafen­stadt Novi Vino­dol­ski und ins naheg­le­ge­ne Tal Vino­dol. Bei der star­ken Hit­ze kam auch das Baden in der schö­nen Adria nicht zu kurz. Am Ende der Fahrt bedank­ten sich Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu und die Pil­ger bei Fritz Gei­er und sei­ner Frau Sabi­ne für die gelun­ge­ne Rei­se. Gestärkt von den vie­len Ein­drü­cken kam die Grup­pe wie­der wohl­be­hal­ten zu Hau­se an.

Foto und Text: Chris­ti­na Feilmeier

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