
Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Passau hat Spenden in Höhe von je 1.000 Euro an das Passauer Frauenhaus und die Passauer Beratungsstelle von Solwodi überreicht. Diese traditionelle Geste der Nächstenliebe wird seit vielen Jahren zur Weihnachtszeit praktiziert und setzt ein starkes Zeichen für die Frauensolidarität in der Region.
Der KDFB engagiert sich seit jeher für die Rechte und Würde von Frauen. Die Spendenaktion zur Weihnachtszeit hat sich zu einer liebgewonnenen Tradition entwickelt, die den Fokus auf die Unterstützung von Frauen in schwierigen Lebenssituationen legt. Das Passauer Frauenhaus bietet Schutz, Beratung und Hilfe für Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Der Verein „Solwodi“ engagiert sich insbesondere in der Betreuung von Opfern von Menschenhandel, Zwangsprostitution und Beziehungsgewalt und hat in Passau auch Schutzwohnungen für Frauen.
„Die Unterstützung von Frauen in Not ist uns eine Herzensangelegenheit. Unsere Spende ist Ausdruck unserer christlichen Werte und des Engagements für die Schwächsten in unserer Gesellschaft“, betonte KDFB-Diözesanvorsitzende Claudia Seibold bei der Spendenübergabe. Die Vertreterinnen des Passauer Frauenhauses und des Vereins Solwodi zeigten sich dankbar für die großzügige Unterstützung, auf die schon seit vielen Jahren Verlass sei.
Neben der traditionellen Weihnachtsspende hat die Vorstandschaft beschlossen, auf den Versand von Weihnachtskarten zu verzichten. Das eingesparte Geld kommt ebenfalls dem guten Zweck zugute. 500 Euro fließen in die diesjährige KDFB-Spendenaktion, die die Straßenkinderhilfe „Off Road Kids“ unterstützt. Weitere 500 Euro gehen an das Partnerschaftsprojekt des KDFB-Diözesanverbandes „Claire Amitié“ im Senegal.
Text: Katholischer Deutscher Frauenbund