
Bischof Stefan Oster SDB hat mit seinem Gast Bischof Michael Akasius Toppo aus Indien und zahlreichen Gläubigen einen Vormittag der Begegnung mit Pontifikalgottesdienst im Stephansdom gefeiert. Hintergrund war der von Papst Franziskus ausgerufene außerordentliche Monat der Weltmission (Oktober).
Oktober ist der außerordentliche Monat der Weltmission. Papst Franziskus hat ihn ausgerufen. Es ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit in diesem Jahr. Das war der Hintergrund zum Vormittag der Begegnung mit einem Pontifikalgottesdienst im Stephansdom am 20. Oktober, genau eine Woche vor dem Weltmissionssonntag. Bischof Stefan hat diesen Tag, neben hunderten Gläubigen und geladenen Gästen, mit einem besonderen Gast aus Nordostindien gefeiert: Bischof Michael Akasius Toppo (Diözese Tespur). Ein klares Zeichen für eine solidarische Weltkirche. Botschaften der beiden Bischöfe und wie sie die Zukunft der Kirchen in ihren Ländern sehen, erfahren Sie in folgendem Videobeitrag:
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Das Motto des Festtags: “Getauft und gesandt: die Kirche Christi auf Mission in der Welt”. “Welches Heil? Und welche Mission?” lauteten die zentralen Fragen, die Bischof Stefan Oster in seiner Predigt stellte. Schließlich seien wir (Deutschland) Missionsland geworden. “Die Krise der Kirche ist eine geistliche Krise und eine Glaubenskrise,” betonte Bischof Stefan eingangs. Und er fuhr fort mit der Frage: “Was ist eigentlich das, was wir im Evangelium verkünden?” Drei zentrale Punkte wären die Antwort darauf: Vergebung der Sünden (1), Teilnehmen-Dürfen an einem Leben, das nie mehr aufhört (2), und ein vertrauensvoller und liebenswürdiger Mensch werden (3). “Wir dürfen sicher sein und voller Gewissheit, wenn wir den Herrn suchen, er verlässt uns nie. Ich bin bei euch alle Tage, bis zum Ende der Welt. Und ich geh mit euch bis an die Ränder der Erde. Das ist unser Vertrauen und unsere Gewissheit, auf die wir bauen dürfen,” schloss er. Seine zentrale Botschaft: “Jeder Christ hat nicht nur eine Mission, sondern er ist eine Mission!”
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Zum Vormittag der Begegnung eingeladen hat das Internationale Katholische Missionswerk missio München. Mitorganisiert hat ihn das Referat Mission und Weltkirche (mit Referentin Christine Krammer). Ihnen allen galt der abschließende Dank von Bischof Stefan Oster, ebenso der Domsingschule Passau unter der Leitung von Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger für die musikalische Gestaltung der Messe. Ein Zeichen der Solidarität der Weltkirche haben Bischof Oster und Bischof Toppo schließlich im Festsaal St. Valentin: mit dem Entzünden einer Missionskerze.