Bistum

Bistum Passau ebnet Weg für Zukunft der Printmedien

Stefanie Hintermayr am 23.07.2019

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Arbeitsgruppe entwickelt ein Modell für künftige Entwicklung der gedruckten Medien. Zentral ist ein gemeinsames Abo-Printprodukt von Passauer Bistumsblatt und Altöttinger Liebfrauenbote (ab 2022).

Print hat Zukunft – davon sind Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB und Gene­ral­vi­kar Dr. Klaus Metzl über­zeugt. Unter ihrer Lei­tung hat des­halb eine Arbeits­grup­pe unter Betei­li­gung aller Medi­en­schaf­fen­den ein Modell für die künf­ti­ge Ent­wick­lung der gedruck­ten Medi­en im Bis­tum Pas­sau ent­wi­ckelt. Zen­tra­le Bestand­tei­le sind ein gemein­sa­mes Abo-Print­pro­dukt von Pas­sau­er Bis­tums­blatt und Alt­öt­tin­ger Lieb­frau­en­bo­te (ab 2022), hoch­wer­ti­ge Spe­cials“ (maga­zin­ar­ti­ge Hef­te) zunächst ein bis zwei­mal im Jahr, um neue Ziel­grup­pen zu errei­chen, neue Mar­ke­ting- und Ver­triebs­mo­del­le sowie die ver­stärk­te Zusam­men­ar­beit aller Medi­en­schaf­fen­den im Bis­tum – vor allem auch in Hin­blick auf Online-Ange­bo­te mit Mehr­wert für alle Lese­rin­nen und Leser. Her­aus­ge­ber des Alt­öt­tin­ger Lieb­frau­en­bo­ten wird ab dem 1. Janu­ar 2020 die Diö­ze­se Pas­sau sein.

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In einem ers­ten Schritt wer­den das Pas­sau­er Bis­tums­blatt und der Alt­öt­tin­ger Lieb­frau­en­bo­te unter dem Dach der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ab­tei­lung der Diö­ze­se Pas­sau näher zusam­men­rü­cken, um Syn­er­gie­ef­fek­te zu nut­zen, gemein­sa­me Sei­ten zu pro­du­zie­ren, Druck- und Ver­triebs­we­ge zu opti­mie­ren. Ziel ist dar­über hin­aus eine noch bes­se­re Bün­de­lung der Kräf­te aller Medi­en­schaf­fen­den im Bis­tum. Ordi­na­ri­ats­rä­tin Moni­ka Zier­in­ger wird die­ses Zusam­men­spiel koor­di­nie­ren und steu­ern. Bis­tums­blatt-Chef­re­dak­teur Wolf­gang Krin­nin­ger ist für die Print­pro­duk­te ver­ant­wort­lich, Wolf­gang Ter­hörst lei­tet die Redak­ti­on Alt­öt­ting. Alle drei haben auch in der Arbeits­grup­pe wich­ti­ge Impul­se für die Wei­ter­ent­wick­lung gege­ben, die in einem Pro­jekt­plan für die kom­men­den vier Jah­re abge­bil­det sind.

Für Gene­ral­vi­kar Prä­lat Dr. Klaus Metzl ist das Beson­de­re an die­sem Pas­sau­er Weg“, dass alle Betei­lig­ten an einem Strang zie­hen und sich in unter­schied­li­cher Art und Wei­se auch in der AG Zukunft ein­ge­bracht haben. Die Ent­wick­lung bei den deut­schen Bis­tums­zei­tun­gen zei­ge, dass Neue­run­gen alter­na­tiv­los sei­en. Wir möch­ten unse­re Bis­tums­zei­tung stär­ken und wei­ter­ent­wi­ckeln und gehen die­sen Weg gemein­sam“, so Metzl.

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