Print hat Zukunft – davon sind Bischof Dr. Stefan Oster SDB und Generalvikar Dr. Klaus Metzl überzeugt. Unter ihrer Leitung hat deshalb eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung aller Medienschaffenden ein Modell für die künftige Entwicklung der gedruckten Medien im Bistum Passau entwickelt. Zentrale Bestandteile sind ein gemeinsames Abo-Printprodukt von Passauer Bistumsblatt und Altöttinger Liebfrauenbote (ab 2022), hochwertige „Specials“ (magazinartige Hefte) zunächst ein bis zweimal im Jahr, um neue Zielgruppen zu erreichen, neue Marketing- und Vertriebsmodelle sowie die verstärkte Zusammenarbeit aller Medienschaffenden im Bistum – vor allem auch in Hinblick auf Online-Angebote mit Mehrwert für alle Leserinnen und Leser. Herausgeber des Altöttinger Liebfrauenboten wird ab dem 1. Januar 2020 die Diözese Passau sein.

In einem ersten Schritt werden das Passauer Bistumsblatt und der Altöttinger Liebfrauenbote unter dem Dach der Kommunikationsabteilung der Diözese Passau näher zusammenrücken, um Synergieeffekte zu nutzen, gemeinsame Seiten zu produzieren, Druck- und Vertriebswege zu optimieren. Ziel ist darüber hinaus eine noch bessere Bündelung der Kräfte aller Medienschaffenden im Bistum. Ordinariatsrätin Monika Zieringer wird dieses Zusammenspiel koordinieren und steuern. Bistumsblatt-Chefredakteur Wolfgang Krinninger ist für die Printprodukte verantwortlich, Wolfgang Terhörst leitet die Redaktion Altötting. Alle drei haben auch in der Arbeitsgruppe wichtige Impulse für die Weiterentwicklung gegeben, die in einem Projektplan für die kommenden vier Jahre abgebildet sind.
Für Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl ist das Besondere an diesem „Passauer Weg“, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen und sich in unterschiedlicher Art und Weise auch in der AG Zukunft eingebracht haben. Die Entwicklung bei den deutschen Bistumszeitungen zeige, dass Neuerungen alternativlos seien. „Wir möchten unsere Bistumszeitung stärken und weiterentwickeln und gehen diesen Weg gemeinsam“, so Metzl.