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Aufruf zur Wahl


 

MIT VERTRAUEN VERWALTEN
Kirchenverwaltungswahlen – die Menschen sind gefragt

 


Peter Weidemann - Marylene Brito - Katholisches Bibelwerk - Peter Weidemann / alle pfarrbriefservice
 

Jede Kirchenstiftung ist eine juristische Person. Deshalb braucht sie Menschen, die für die Kirchenstiftung handeln. Die Kirche vor Ort ist auf das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen angewiesen, damit Kirche lebendig bleibt.
Neben dem Pfarrgemeinderat ist die Kirchenverwaltung ein wichtiges Organ in den Pfarreien. Sie ist verantwortlich für die rechtlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten einer Pfarrei. Kirchenverwaltung ist aber mehr als nur Geld zählen und Geld verwalten – hier können Menschen aktiv am kirchlichen Leben mitarbeiten und mitgestalten. Denn es braucht das Zusammenwirken für das Miteinander von Menschen, denen die Pfarrei viel Wert ist und am Herzen liegt.

 

Verschenken Sie nicht Ihre Stimmen – gehen Sie zur Wahl:
Sonntag, 18. November - Kirchenverwaltungswahl !

 

 

Die Kirchenverwaltungswahl findet alle 6 Jahre statt. In diesem Jahr ist es wieder soweit:  395.836 wahlberechtigte Katholikinnen und Katholiken sind am Sonntag, 18. November, im Bistum Passau aufgerufen, durch ihre Stimme ihre Vertreter in den Pfarreien für die Kirchenverwaltung zu wählen.
Rund 1500 Kirchenverwaltungsmitglieder sind im Bistum zu wählen. Die Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, sind inzwischen bekannt, haben sich in den Pfarreien vorgestellt und bitten um das Vertrauen, für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt.  Die Amtszeit der neuen Kirchenverwaltung beginnt am 1. Januar 2019 und endet am 31. Dezember 2024

Wahlberechtigt ist, wer der römisch-katholischen Kirche angehört, seinen Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde hat und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat. Bis 14. November können schriftlich oder mündlich beim jeweils zuständigen Pfarramt noch Briefwahlunterlagen beantragt werden.

 

 

Das Wichtigste zur Kirchenverwaltung auf einen Blick

  • Die Kirchenverwaltung ist das Organ der Kirchenstiftung. Sie setzt sich zusammen aus dem Pfarrer als Kirchenverwaltungsvorstand, dem Verwaltungsleiter als Stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand und den gewählten Mitgliedern. Der Kirchenpfleger wird von den gewählten Mitgliedern gewählt.
     
  • Die Zahl der Mitglieder der Kirchenverwaltung bestimmt sich durch die Anzahl der Katholiken in der Kirchengemeinde. Je mehr Katholiken eine Kirchengemeinde zählt, desto mehr Mitglieder hat die Kirchenverwaltung. So sind in einer Gemeinde mit bis zu 2000 Katholiken grundsätzlich vier Kirchenverwaltungsmitglieder, bis zu 6000 Katholiken sechs Mitglieder und mit mehr als 6000 Katholiken in der Gemeinde acht Mitglieder zu wählen.
     
  • Wählbar ist, wer der römisch-katholischen Kirche angehört, im Bereich der Kirchengemeinde seinen Hauptwohnsitz hat, kirchensteuerpflichtig ist und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat.
     
  • Die Kirchenverwaltungsmitglieder werden von den Wahlberechtigten der Kirchengemeinde auf die Dauer von sechs Jahren gewählt.
     
  • Aufgaben der Kirchenverwaltung sind unter anderem:
    • gewissenhafte Verwaltung des Kirchenstiftungsvermögens
    • die Sorge für die Erfüllung ortskirchlicher Bedürfnisse
    • die Erledigung der sonst zugewiesenen Aufgaben der Kirchenstiftung, z. B. Renovierungen.
    • Aufstellung eines Haushaltsplanes
    • Aufstellung der Jahresrechnung
       
  • Unterschied zum Pfarrgemeinderat
    Zusammen mit dem Pfarrer gestaltet der Pfarrgemeinderat in Gemeinschaft das Pfarrleben und ist mitverantwortlich für das pfarrliche Leben und die Entwicklung der Pfarrgemeinde.  Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte nehmen z. B. Lektorendienste bei den Gottesdiensten wahr, gestalten Feste und Gottesdienste, organisieren Besuchsdienste für Alte und Kranke, engagieren sich in der Gemeindecaritas und im Umweltschutz.

 

>>>Monika Wagmann