
Seelsorge / Beratung für Geflüchtete
Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über seelsorgerische Hilfen und Beratungsangebote für die ukrainischen Flüchtlinge in unserer Region.
Hilfe für traumatisierte Geflüchtete
Der Landes-Caritasverband bietet in Zusammenarbeit mit der bayerischen Staatsregierung bayernweit eine erste Anlauf- und Orientierungsstelle für ukrainische Flüchtlinge und Helfer-/innen.
Die Ehe‑, Familien- und Lebensberatung der Diözese Passau bietet psychologische Unterstützung für ukrainische Kriegsflüchtlinge.

Die Ehe-Familie-Lebensberatung des Bistums, die ausgebildeten NotfallseelsorgerInnen sowie KrisenseelsorgerInnen in der Schule (KiS) stehen mit ihrem Beratungsspektrum an der Seite der Flüchtenden, aber auch der Helfenden, betonen der Leiter der EFL, Helmut Höfl sowie Dieter Schwibach, Koordinator Notfallseelsorge.
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„Die Themen der unbewältigten Trauer sowie emotionale Stärkung müssen in solchen Zeiten in unseren Fokus rücken – wir sind bereits mit sechs Landkreisen in Verbindung, um einen „Berater vom Dienst“ abzuordnen, der die Anliegen zunächst einmal erheben soll, so Höfl. „Wir brauchen allerdings Übersetzer und müssen je nach Schwere vorgehen.“ Todesnachrichten von einem gefallenen Vater oder Ehemann rufen schwere Traumata hervor, eine kinderpsychiatrische Notversorgung muss sichergestellt sein. „EFL und Notfallseelsorge sehen sich als Schnittstelle. Vieles steht und fällt mit der sprachlichen Kompetenz.“
Das ganze Gespräch mit Trauma-Berater der EFL
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Auch das Bischöfliche Jugendamt arbeitet schon an Hilfs- und Betreuungsangeboten, wie man geflüchteten Kindern und Jugendlichen helfen kann. „Wir wollen Mütter entlasten, damit sie nach den traumatischen Erlebnissen auch einmal für sich da sein können und Kraft tanken, während ihre Kinder von unserem Team gut umsorgt sind. Spielen und Geborgensein kennen keine Sprachbarrieren“, so Jugendpfarrer Wolfgang de Jong.